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International Beatleweek: Coverbands feiern die Beatles in Liverpool

Straßenschild Penny Lane in Liverpool

Die Liverpooler Straße Penny Lane inspirierte Paul McCartney und John Lennon von den Beatles zu ihrem gleichnamigen Song aus dem Jahr 1967.

Kennen Sie die Batles, die Beagles, die Bertils und die Beebirds? Nein? Das sind Coverbands der wohl nach wie vor berühmtesten Band aller Zeiten. Sie alle und viele, viele mehr treten ab 23. August beim International Beatleweek Festival in Liverpool auf.

Bands und Fans aus aller Welt

Das Etikett „international“ trägt dieses Event, das in unterschiedlicher Form seit 1977 gefeiert wird, völlig zu Recht. Die teilnehmenden Bands stammen aus 20 Ländern von Argentinien über Japan bis USA, auch viele europäische Künstlerinnen und Künstler und natürlich britische Bands sind dabei. Die Fans kommen ohnehin aus aller Welt.

Veranstalter ist der Betreiber des (heutigen) Cavern Club, wo während der Beatles-Woche täglich Musik gemacht wird, und zwar je Gig eine Stunde lang. Weitere Veranstaltungsorte sind das Adelphi Hotel, das neue Yoko Ono Lennon Centre der Universität, die Philharmonie und die Grand Central Hall.

Ein Weggefährte der Beatles erzählt

Die von den Beatles inspirierten Bands bilden alle Entwicklungsstufen der fabelhaften Vier ab, manche spielen werkgetreu, andere interpretieren die Songs neu – zum Beispiel im Blue-Grass-Stil. Das Programm ist jedenfalls abwechslungsreich und bietet auch Vorträge und Gesprächsrunden. So berichtet Kevin Harrington, der für Brian Epstein und dann für die Abbey Road Studios gearbeitet hat, über seine Erlebnisse mit den Beatles. In einem Theaterstück namens „The Fab 4“ geht es um die Auflösungsphase der Beatles, und es gibt auch einen Flohmarkt für Souvenirs und Devotionalien aller Art.

Zu knapp zum Hinfahren? Die International Beatleweek gibt es jedes Jahr, allerdings sind manche Events nur als Paket mit einer Unterkunft zu buchen. Und natürlich atmet Liverpool auch außerhalb dieses Ereignisses den Geist der Beatles-Ära – genaugenommen entkommt man diesem Kapitel der Stadtgeschichte nicht. Und warum sollte man das auch wollen?

Wir wünschen allen, die dabei sind, viel Spaß zwischen „Hello … Goodbye“!

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