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"Father Brown" – BBC Erfolgsserie ist auf Kurs

Father Brown

Ist Ihnen “cosy crime TV” ein Begriff? Dann kennen Sie sicherlich die Figur “Father Brown”, der seit 2013 ein großes Publikum begeistert hat – und weiterhin fesseln wird, denn diesen Januar ist bereits die zwölfte Staffel veröffentlicht worden. Die von den Briten heißgeliebte Serie wird jeweils am Freitagnachmittag auf BBC One gezeigt und basiert auf den Werken des englischen Autors G. K. Chesterton. Mittlerweile ist die Fangemeinschaft auf dem ganzen Globus vertreten. Was die Serie so ausmacht, ist ihr geschickt zusammengestellter Mix aus Detektivarbeit, Charme und zeitgeschichtlichen Details wie ein authentisch wirkendes Dorf aus den 50er Jahren und entsprechende Kleidung. Kembleford, wie der erfundene Ort heißt, beherbergt nicht nur den etwas drolligen (aber scharfsinnigen!) Priester “Father Brown”, welcher der örtlichen Polizei nur allzu gern mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern zahlreiche andere spannende Figuren.

Die ersten Kurzgeschichten von G. K. Chesterton erschienen 1911 unter dem Namen “The Innocence of Father Brown” und spielen entgegen der BBC Verfilmung auf unterschiedlichen Schauplätzen im In- und Ausland. Die Serie erfreut sich einer konstanten Zuschauergemeinde und hält sich wacker gegen “prime time” – also Hauptsendezeit – Reality Shows oder düsteren Thrillern. “Father Brown” reiht sich ein in andere erfolgreiche Serien wie etwa “Midsomer Murders”, “Grantchester”, und “Agatha Raisin”. Ein Grund ist sicherlich, dass die zu lösenden Kriminalfälle nie brutal oder grotesk wirken. Während einer 45-minütigen Folge taucht man in die liebliche Landschaft der Cotswolds ein und kann in eine einer längst vergangene Epoche eintauchen.

Warum der auf den ersten Blick quirlig wirkende Priester oft eine bessere “Spürnase” hat als Chief Inspector Sullivan? Es ist sein tiefes Verständnis für die menschliche Natur. So löst er Fälle ohne oft langatmige Polizeiarbeit, sondern bloss als großes “Puzzle”, indem er sich in einzelne Personen versetzt. Niemals verurteilt er dabei die Bösewichte, vielmehr versucht er sie auf den “rechten” Pfad zurückzuführen und dabei in dem sie etwa ein Geständnis ablegen, damit wieder Ruhe ins Dorf einkehrt.

Obwohl viele Schauspielerinnen und Schauspieler aus den ersten Staffeln längst nicht mehr dabei sind, ist mit folgenden Personen seit der letzten Staffel wieder eine Konstante geschaffen worden: Claudie Blakley spielt Mrs Devine, Ruby-May Martinwood verkörpert Brenda Palmer und Tom Chambers (bekannt aus Strictly come dancing!) schlüpft gekonnt in die Rolle des Inspektors. Und dann hätten wir noch John Light, welcher den stets mysteriösen “Flambeau”, einen charmanten Räuber und Meisterverbrecher spielt.

Am Freitag, den 7. März, läuft die nächste Folge „Der vermisste Mann“ auf ZDFneo.

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Leserbriefe (1)

  • Lisa
    am 26.02.2025
    Wunderbar geschrieben! Father Brown! So gut, dass einem die pointierten Enden/Schlussszenen zu Tränen rühren! ❤️

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