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Von Menschen und Meeren: Weltkulturerbe „Maritime Greenwich“

Bildcollage mit Panoramablick auf das National Maritime Museum Greenwich mit Londons Skyline im Hintergrund, The Cutty Sark, Old Royal Naval College, Null-Meridian und The Royal Observatory in Greenwich

Das Weltkulturerbe "Maritime Greenwich" hat viel zu bieten: Panoramablick auf das National Maritime Museum mit Londons Skyline im Hintergrund (oben), Cutty Sark (u. l.), Old Royal Naval College (2. v. l.), Null-Meridian (2. v. r.), The Royal Observatory (u. r.)

Greenwich liegt nicht am Meer. Trotzdem ist dieser Stadtteil Londons ganz eng mit der Geschichte der britischen Seefahrt verbunden und ein fantastisches Reise- und Ausflugsziel, das wir zum heutigen „World Maritime Day“ näher vorstellen möchten. Es gibt so viel zu sehen, dass man am besten zwei Tage einplant.

Ein einzigartiges Gebäude-Ensemble an der Themse bildet das Herzstück. Es erzählt maritime Geschichte mehrerer Jahrhunderte und ist seit über 25 Jahren Weltkulturerbestätte der Unesco. Dazu gehören:

⚓ Das Old Royal Naval College – ein perfekt symmetrischer Barockbau mit zwei Kuppeln, entworfen von Christopher Wren. An seiner Stelle stand einst ein Schloss aus dem Mittelalter; dort wurden sowohl Heinrich VIII. als auch seine beiden Töchter Mary und Elizabeth geboren. Das College war, wie der Name schon sagt, einst Ausbildungsstätte, aber davor auch ein Krankenhaus für Seeleute. Es kann besichtigt werden; besonders spektakulär sind die Deckengemälde im großen Saal.

⚓ Das Queen's House ist der älteste Teil des Ensembles, Anfang des 17. Jahrhunderts von Inigo Jones entworfen. Er schuf einen völlig neuen, schlichten, an klassischen Vorbildern orientierten Baustil. Berühmt ist die Wendeltreppe. Im Queen's House werden Ausstellungen gezeigt, darunter das Porträt Elizabeths I. mit der untergehenden Armada.

⚓ Das National Maritime Museum hat eine riesige Sammlung von Objekten rund um Seefahrt und Meer. Derzeit ist dort – unter anderem – eine Kunstausstellung über die Beziehung des Menschen zum Wasser zu sehen.

⚓ Die Cutty Sark war im 19. Jahrhundert Großbritanniens schnellstes Segelschiff. Sie liegt nun als Museumsschiff in einem Trockendock direkt an der Themse.

⚓ Das Royal Greenwich Observatory ist eine der ältesten Sternwarten weltweit und Heimat des Nullmeridians.

Ein weitläufiger Park komplettiert „Maritime Greenwich“. Von dort aus hat man auch einen tollen Ausblick auf die Londoner Skyline.

PS. Wie spricht man Greenwich aus? Ungefähr so: Grennetsch. Der Name bedeutet ursprünglich „Dorf im Grünen“.

PPS. Maritime Wohn-Accessoires, die an die Seefahrernation Großbritannien erinnern, bieten wir Ihnen von Nauticalia an.

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