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Zum Todestag von Robert Louis Stevenson

Der Mann, der Dr. Jeckyll erfand: Zum Todestag von Robert Louis Stevenson

Robert Louis Stevenson, Fotografie von Henry Walter Barnett, 1893

Der Mann, der Dr. Jekyll erfand

Opa, Vater, Onkel – nahezu alle Männer der Familie Stevenson waren Ingenieure und konstruierten Leuchttürme. Und was tat Robert Louis? Er schrieb Geschichten und Gedichte. Auf diesem Gebiet wurde er allerdings mindestens so erfolgreich wie die männliche Verwandtschaft. Werke wie „Die Schatzinsel“ und „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ zählen zu den Klassikern. Heute vor 125 Jahren starb der Autor, der an Tuberkulose litt und nur 44 Jahre alt wurde.

Von Anfang an war Robert Louis Stevenson, in Edinburgh geboren, ein kränkliches und sensibles Kind. Wie es in der Familie Tradition war, begann er nach der Schule ein Ingenieurstudium, sah aber schnell ein, dass es nicht das Richtige für ihn war. Also verlegte er sich auf Jura. Zu dieser Zeit entfernte er sich immer weiter von seinem Elternhaus, ließ sich die Haare wachsen und sah sich als Bohemian. Wie aus einigen Texten hervorgeht, schmerzte es ihn durchaus, die Familie enttäuscht zu haben.

Stevenson war sehr reiselustig und kam bis Australien, um sich gegen Ende seines Lebens mit seiner Frau auf Samoa niederzulassen. Dort starb er auch, wahrscheinlich an einer Hirnblutung.

Sein literarisches Erbe ist vielfältig. „Die Schatzinsel“, die er seinem Stiefsohn Lloyd gewidmet hatte, enthält alle Elemente einer Abenteuergeschichte, wie gerade Kinder und Jugendliche sie so lieben: unheimliche Gestalten, eine geheimnisvolle Schatzkarte, deren Zeichen erst gedeutet werden müssen, eine Irrfahrt und überraschende Wendungen in der Handlung. „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ spielt in einer anderen Liga und wird zu Unrecht – auch durch die Verfilmungen – auf eine Gruselgeschichte reduziert. Denn es geht weniger um einen Mann, der zum Monstrum mutiert (was sich natürlich wunderbar vor der Kamera in Szene setzen lässt), sondern eher um Gut und Böse, zwei Seiten, die wir alle in uns tragen – und um den Kampf darum, welche die stärkere wird. Sehr empfehlenswert ist auch Stevensons Novelle „Der Flaschenkobold“, die er vor seinem Tod auf Samoa schrieb und die ebenfalls Moral als Grundthema hat.

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