Sie sind rund, krümelig, schön verziert und schmecken – nach englischer Weihnacht. „Mince Pies“, Pastetchen mit einer Füllung aus fein gewürzten Trockenfrüchten sind das klassische Weihnachtsgebäck und so typisch wie Christmas Pudding und Christmas Cake (das ist Früchtekuchen mit dickem Zuckerguss). Es gibt sie schon, seit im Mittelalter die ersten Gewürze auf die Insel kamen. Bis ins 19. Jahrhundert enthielten die Küchlein häufig auch klein geschnittenes Fleisch, das im Geschmackspotpourri mit Nelken, Zimt, Piment und Co. wohl nur wenig hervorstach. Heute sind Mince Pies vegetarisch und manchmal sogar vegan. Immer mal wieder tauchen sie in historischen Texten auf, zum Beispiel in den Tagebüchern des Samuel Pepys, eines Hofbeamten aus der Zeit Charles II., der neben vielem anderen gern aufschrieb, was es zu essen gab (damit war er seiner Zeit voraus. Ach, hätte er nur ein Smartphone besessen!). Außerdem wird diese Köstlichkeit auch in einem Nursery Rhyme aus dem 18. Jahrhundert erwähnt. Nursery Rhymes sind traditionelle, teils uralte Kinderreime oder auch -lieder. Sie haben oft Texte, die auf den ersten Blick völlig unsinnig wirken, aber mitunter eine tiefere Bedeutung haben. Ob das bei dem Gedicht, um das es hier geht, auch der Fall ist? Manche interpretieren es als Kritik an opportunistischen Menschen. Wie auch immer, in diesem Text geht es um einen kleinen Jungen, der ein „Christmas Pie“ isst (wir dürfen getrost davon ausgehen, dass es sich um eine Variante der Mince Pies handelt). Er „sat in corner, eating a Christmas pie“. Wie heißt der Junge? Little …
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