Es gibt fröhliche und weniger fröhliche Weihnachtslieder. „In the Bleak Midwinter” gehört zur zweiten Variante, der Titel heißt frei: im trostlosen Mittwinter. Dieser bekannte „Carol“ wurde im 19. Jahrhundert geschrieben und ist oft Teil des Programms bei weihnachtlichen Konzerten – seine langsame, getragene Melodie, geschrieben vom englischen Komponisten Gustav Holst, passt eher ins Kirchenschiff als an die Glühweinbude auf den Weihnachtsmarkt. Es gibt auch noch weitere Vertonungen.
Obwohl der Titel ja traurig klingt, ist der Text doch hoffnungsfroh und beschreibt die einfachen Umstände von Jesu Geburt. Die Rede ist am Anfang von „snow on snow“, hartgefrorener Erde, zu Eis erstarrtem Wasser – keine Beschreibung des Wetters in Bethlehem, das auch damals warm war, sondern eher eine Metapher für den Zustand der Welt und Kälte zwischen den Menschen. Aber das ist Interpretationssache. Grundlage dieses Weihnachtsliedes war ein Gedicht einer englischen Dichterin; sie gab ihm den Titel „A Christmas Carol“. Die Poetin entstammte einer Künstler- und Gelehrtenfamilie und schrieb viele romantische, aber auch religiöse Gedichte sowie Verse für Kinder. Außerdem engagierte sie sich in der Anti-Sklaverei-Bewegung sowie im Kinderschutz. Eine interessante Frau, die auch Erfolg mit ihren Werken hatte. Wir suchen den fünften Buchstaben ihres Nachnamens (der so gar nicht englisch klingt, was an der Herkunft ihres Vaters liegt).
Vorname: 9 Buchstaben, Nachname: 8 Buchstaben


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