Weihnachtliche Dekoration aus früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten lässt sich in London im Museum of the Home bewundern. Jedes Jahr werden die zeitgenössisch eingerichteten Wohnräume, die einst den Kern des (inzwischen thematisch breiter aufgestellten) Museums bildeten, im Stil der Ära festlich geschmückt. Da finden wir zum Beispiel die handgebastelten Papiergirlanden, die Mitte des vergangenen Jahrhunderts viele britische Wohnzimmer schmückten, aber auch Weihnachtsbäume mit echten Kerzen, die es heute überhaupt nicht mehr gibt im Königreich.
Das Museum hat in einem ehemaligen „almshouse“ seinen Sitz, einem Armenhaus für ältere Menschen. Nach dem Gründer dieses Hauses war es ursprünglich benannt, wechselte aber dann den Namen. Inzwischen ist bekannt geworden, dass der großzügige Mann – der im 17. Jahrhundert auch eine Zeitlanglang Lord Mayor of London war – sein Vermögen (unter anderem) mit Sklavenhandel gemacht hatte. Nun wird diskutiert, was man mit seiner Statue anfängt – eine Debatte, wie sie heute oft geführt wird.
Wir fragen: Wie hieß das Museum vor 2019? Erster Buchstabe des ersten Wortes (das der Nachname des besagten Mannes ist), bitte.