Mary Poppins kennen heute viele Leute – wenn überhaupt – nur aus Filmen, entweder in der alten Disney-Version oder in der Neuauflage von 2018 mit Emily Blunt. Es lohnt sich aber, die literarische Vorlage mal wieder in die Hand zu nehmen, die 1934 zum ersten Mal erschienen ist, 1952 auf Deutsch. Die Autorin P. L. Travers wurde in Australien geboren, zog aber als junge Frau nach London und siedelte hier auch ihre Geschichten um das Kindermädchen mit den magischen Fähigkeiten an. Mary Poppins, die aussieht wie eine „holländische Holzpuppe“, kümmert sich um die Kinder der Familie Banks. Einerseits. Andererseits nimmt sie ihre Schützlinge mit in zauberhafte Abenteuer, bei denen das Absurde alltäglich wird. Die Bücher stecken voller Witz, auch sprachlich gesehen, und außergewöhnlicher Ideen. Im ersten Band nimmt Mary Poppins die Kinder mit zu Weihnachtseinkäufen, die in einer geheimnisvollen Begegnung mit einem der Plejadensterne münden. Das Sternchen hat die Gestalt eines Kindes angenommen und möchte auch ein Weihnachtsgeschenk, was Mary Poppins ihm dann gibt (es sind ihre eigenen geliebten Fellhandschuhe). So lehrt sie die Kinder, die bisher nur an ihre eigenen Wünsche gedacht hatten, Großzügigkeit.
Zur heutigen Frage: Welches (Wetter-)Phänomen hat Mary Poppins zur Familie Banks gebracht? Benötigt wird der dritte Buchstabe.