Die großen britischen Schlösser und Country Houses lassen sich zur Weihnachtszeit nicht lumpen. Um Besucher zu begeistern und (dringend für die Instandhaltung benötigtes) Geld in die Kasse zu bringen, überbieten sie einander mit Lichtinstallationen, Weihnachtsmärkten, prächtiger Dekoration und festlichen Konzerten. Heute schauen wir uns Blenheim Palace in Oxfordshire an, ein Prunkbau im seltenen Stil des englischen Barocks, ausladend, wunderschön gelegen und angefüllt mit Schätzen. Das Haus, wenn man es denn so nennen will, ist Stammsitz derer von Churchill, und Winston C. als wohl bekanntester Spross der Familie wurde hier 1874 geboren. Dieses Jahr steht „Christmas at Blenheim“ in Anlehnung an die Abenteuer um Peter Pan unter dem Motto „Neverland in the Palace“. Die flatterhafte Elfe Tinkerbell, die in den deutschen Versionen auch unter den Namen Glöckchen oder Naseweis firmiert, geleitet die Gäste durch festlich geschmückte Räume und versprüht Feenstaub und Charme. Unsere Frage gilt aber dem Schöpfer der Geschichten um Peter, der nicht erwachsen werden kann, Wendy, Captain Hook und die verlorenen Jungs: J. M. Barrie. Er überschrieb alle Rechte an seinem Werk, das ursprünglich ein Theaterstück war, an ein Kinderkrankenhaus in London. Und das gilt bis heute, so dass auch die Einnahmen von Blenheim Palace zum Teil an diesen guten Zweck gehen. Das Kinderkrankenhaus ist benannt nach der Straße, in der es liegt, und die heißt … ?
Der Buchstabe, den wir suchen, kommt mehrfach vor, nehmen wir mal den dritten im ersten Wort.