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Die feine englische Art

Das ist ja zum Lachen

Christmas Cracker

Wer wollte bezweifeln, dass Witze eine kulturelle Errungenschaft sind? Über ihr Wesen sind schon lange Abhandlungen geschrieben worden, und es gibt auch sehr verschiedene Witztypen. Eine eigene Kategorie, zu der es wahrscheinlich auch eine Doktorarbeit gibt, bildet der britische „Christmas cracker joke“. Sie wissen nicht, was das ist? Nun, „Christmas crackers“ sind überdimensionierte, üppig dekorierte Knallbonbons aus Pappröhren. Sie enthalten ein Zündplättchen und haben eine Sollbruchstelle. Beim Weihnachtessen sucht man sich einen Partner, gern auch einen ganz jungen und aufgeregten, und dann ziehen beide an je einem Ende. Der Cracker platzt auseinander, und wer das längere Ende erwischt hat, ist Sieger und darf die Herrlichkeiten, die herauspurzeln, behalten. Diese sind je nach Preislage und Anspruch sehr unterschiedlich. Edle Weihnachtscracker enthalten Nützliches wie Korkenzieher, Nähsets, kleine Puzzles und dergleichen, andere Beigaben sind eher vom Typ „Plastikring aus dem Kaugummiautomaten“. In mutmaßlich allen Crackers stecken aber Kronen aus buntem Papier, die man umgehend aufzusetzen hat, und eben ein Zettelchen mit einem Witz. Auch diese Gags sind von sehr unterschiedlicher Qualität, glauben Sie uns. Meist handelt es sich um harmlose (und unübersetzbare) Wortspiele, zum Beispiel dieses: „What do you get when you cross a Christmas Tree with an apple?  A pineapple.” Haha.

Erfunden wurde der Christmas Cracker Mitte des 19. Jahrhunderts von einem Londoner Konditor. Die Urform war ein Bonbon, das ähnlich wie ein Glückskeks eine kleine Liebesbotschaft enthielt und als Aufmerksamkeit unter Verliebten vermarktet wurde. Der Erfindet baute seine Idee dann nach und nach aus, und die Liebesschwüre wichen dem Witz, was ja auch den Nutzerkreis erweiterte. Wir möchten nun wissen: Wie lautet der – nicht eben seltene – Name des Mannes. Erster Buchstabe des Nachnamens, bitte.

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