An Charles Dickens kommt niemand vorbei, wenn es um die britische Weihnacht geht. Er hat insgesamt fünf Werke rund um das Fest der Feste geschrieben, schon das allererste wurde ein Bestseller: „A Christmas Carol“; auf Deutsch ist es unter verschiedenen Namen erschienen, darunter „Eine Weihnachtsgeschichte“. Wir wollen die Erzählung, die einerseits festlich und andererseits gruselig ist und vielfach verfilmt wurde, jetzt nicht nacherzählen, sondern erstens die Lektüre empfehlen und Ihnen zweitens einen Besuch im Charles Dickens Museum https://dickensmuseum.com/ in London, in dem der Autor einst gewohnt hat, ans Herz legen. Es bringt uns diesen bemerkenswerten Schriftsteller näher – und seinen Blick für die Ungerechtigkeit einer Gesellschaft, in der Menschen verhungerten; sein unkonventionelles Privatleben; seine seelischen Abgründe inklusive Trauma nach einem Zugunglück. Er ist halt mehr als „Mr. Christmas“.
Zurück zu seiner bekanntesten Weihnachtsgeschichte: Auch sie enthält eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik und Mitgefühl insbesondere mit den Ärmsten der Armen, den Kindern. Aber auch Weihnachtsstimmung pur. In einer Szene gegen Ende bringt Mrs. Chratchit ein kugelrundes, dampfendes Gericht auf den Tisch, das bis heute ein Symbol der britischen Weihnacht ist. Und zwar einen Christmas ...
Gesucht wird der erste Buchstabe.