Telefon

Unseren Service erreichen Sie
täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter
02225 8808 100

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

BLOG
Die feine englische Art

Eine Pavlova zum Valentinstag

Luft und Liebe (und Schlagsahne): Eine Pavlova zum Valentinstag

Die Pavlova, eine Baiser-Früchte-Torte, ist ein kulinarisches Highlight zum Valentinstag.

Luft und Liebe (und Schlagsahne)

Was könnte romantischer sein, als am Valentinstag ein köstliches (und herzförmiges!) Dessert zu teilen, das fast nur aus Luft und Liebe besteht? Okay, ein klein bisschen Sahne ist auch dabei … Hier kommt unser Rezept für eine leckere Pavlova, das sich übrigens auch gut für Geburtstage sowie Muttertag eignet. Es ist schnell gemacht, braucht aber eine längere Ruhezeit, deshalb lieber am Vortag backen. Also:

  • Als erstes ein großes Herz auf ein Stück Backpapier zeichnen, dann das Papier umgedreht auf ein Backblech legen. Als Vorlage könnte eine Herzbackform dienen, falls vorhanden. Ansonsten freihändig zeichnen oder eine Schablone im Internet suchen. Unser Herz auf dem Foto ist von der Spitze gemessen etwa 19 Zentimeter lang, aber es kommt nicht so darauf an.
  • Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.
  • Drei große Eiweiß mit dem Handrührer schlagen, bis man die Schüssel umdrehen kann, ohne dass etwas herausfließt.
  • Nun nach und nach 175 Gramm Zucker unterrühren. Das Eiweiß muss schön glänzen.
  • Ganz zum Schluss je einen Teelöffel Speisestärke und Zitronensaft unterheben.
  • Etwa zwei Drittel der Eiweißmasse mit einem Metall-Löffel auf das vorgezeichnete Herz auf dem Backpapier streichen.
  • Die restliche Masse in dicken Klecksen auf den Rand des Herzens setzen. In der Mitte soll ein Hohlraum entstehen, der später gefüllt wird. Mit einem Zahnstocher kann man die Kleckse zu kleinen Spitzchen (wie auf einem Cupcake) formen. Wer es ganz genau nimmt, greift zum Spritzbeutel und formt den Rand aus Rosetten. Aber eigentlich kommt es bei einer Pavlova nicht auf Perfektion an.
  • Ab in den Ofen damit. Sofort nach dem Hereinschieben die Temperatur auf 140 Grad herunterschalten. Die Backzeit beträgt eine Stunde.
  • Ganz wichtig: Nach dem Ausschalten des Ofens noch mehrere Stunden, idealerweise über Nacht, im Ofen auskühlen lassen.

Zum Füllen brauchen wir dann

  • einen Becher Schlagsahne, ungesüßt und steif geschlagen,
  • sowie Früchte. Der Klassiker sind Erdbeeren. Wer außerhalb der Saison lieber keine kaufen will, nimmt aufgetaute und gut abgetropfte TK-Beeren oder abgetropfte Schattenmorellen aus dem Glas oder Exotisches wie Passionsfrucht. 

Unser Rezept ist etwas reichlich für zwei Verliebte. Also entweder andere (zum Beispiel den der Liebe entsprungenen Nachwuchs) mitessen lassen oder nur eine kleine Herzpavlova backen und aus dem Rest Baisers herstellen, die sich – in einer Blechdose aufbewahrt – lange halten. Pavlova-Reste samt Füllung lassen sich im Kühlschrank aber auch einen Tag aufbewahren, länger eher nicht.

P. S. Die Pavlova stammt entweder aus Neuseeland oder aus Australien und ist im Grunde das Gleiche wie der englische Klassiker „Eton Mess“, nur ordentlicher. Namenspatin ist die Ballerina Anna Pavlova, die in den 1920ern eine Tour nach „down under“ unternahm. Und ein bisschen sieht dieses luftige Gebäck ja auch aus wie ein Ballettröckchen.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Kulinarisches"

Toad in the Hole

Kulinarisches | von Lucie Prinz & Tamás Lànyi

„Falscher Hase“ auf britisch

Würden Sie Kröten essen? Das müssen Sie nicht! Der Name dieses Gerichts beschreibt nur ziemlich treffend das Äußere…

Weiterlesen
Schild mit der Aufschrift "Quiet Please Whisky Sleeping" vor einigen Holzfässern

Kulinarisches | von Andrea Effelsberg und Sandra Wickert

„Mein Gott, ich mag den Geschmack von Scotch so sehr, dass ich manchmal denke, ich sollte Igor Strawhisky heißen.“ Wahrscheinlich würde sich der…

Weiterlesen
Irish Coffee in einem traditionellen Toddy-Glas, daneben liegen ein Teelöffel und ein paar Kaffeebohnen

Kulinarisches | von Judith Heede

die Geschichte eines Klassikers

Wer denkt, in Irland trinke man nur Guinness, liegt falsch. Seit 1942 gehört der Irish Coffee zu den…

Weiterlesen
Glas gefüllt mit Black Irish Stout

Reisetipps | von Judith Heede

Wer schon mal in Irland war und im Pub ein frisch gezapftes Guinness getrunken hat, weiß, dass das schwarze Gold auf der grünen Insel anders schmeckt…

Weiterlesen