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Peter Gabriel: vom Musiker zum Menschenrechtler

Peter Gabriel: vom Musiker zum Menschenrechtler

Foto von: Joi / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peter_Gabriel_(3)_(cropped).jpg), „Peter Gabriel (3) (cropped)“, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode

Er ist einer der innovativsten und zugleich engagiertesten Musiker unserer Zeit: Peter Gabriel, der heute 70 Jahre alt wird. Sein Wirken reicht vom Progressive Rock der frühen Genesis-Jahre, über eine erfolgreiche Solo-Karriere mit Einfluss auf die Weltmusik bis hin zu seinem aktiven Engagement im Bereich der Menschenrechte. Er wurde mit zahlreichen Preisen sowohl in der Musikbranche als auch von der Presse und der Friedensbewegung geehrt.

Die Jahre mit Genesis

Seine Anfänge waren jedoch erst einmal bescheiden: Peter Gabriel stammt aus einer bürgerlichen Familie aus Surrey, und schon zu Schulzeiten wurde sein musikalisches Talent erkannt und gefördert. Mit 15 Jahren gründete er seine erste Band „Garden Wall“ mit Tony Banks und Chris Stewart. Mit diesen beiden Musikern gründete er nur zwei Jahre später „Genesis“. Mike Rutherford und Anthony Philips machten die Band dann komplett. Zu Peter Gabriels Zeiten entwickelte sich die Band zum Progressive Rock, die Lieder waren teilweise extrem lang mit komplizierten Instrumental-Passagen und voller surrealistischer Texte versehen. Mit „The Lamb Lies Down on Broadway“ erschuffen sie sogar ein Konzeptalbum. All dies setzte Peter Gabriel bei Konzerten mit diversen Verkleidungen und Masken zu einer exzentrischen Bühnenshow um – was der Band zu großer Popularität verhalf. 

Die Solo-Karriere

1975 verließ Peter Gabriel die Band, vor allem aus persönlichen Gründen und Konflikten zwischen den Musikern. Obwohl er ganz aus dem Musikbusiness aussteigen wollte, dauerte es doch nur 2 Jahre, bis er sein erstes Soloalbum „Peter Gabriel“ mit dem Hit „Solsbury Hill“ veröffentlichte. Anfang der 80er-Jahre begann er sich für Musik aus anderen Kulturen zu interessieren, was sich auch in seiner Musik niederschlug. Auf seinem dritten Album befindet sich der Hit „Biko“, ein Anti-Apartheid-Lied, inspiriert vom Tod des schwarzen, südafrikanischen Aktivisten Steve Biko, der im Polizei-Gewahrsam starb. Dieses Lied sollte auch der Start von Peter Gabriels Interesse am Thema Menschenrechte werden – doch dazu später mehr.

Seine Solokarriere entwickelte sich weiterhin positiv. Weltweite Hits wie „Sledgehammer“ mit einem spektakulären Video, dem Duett „Don’t give up“ mit Kate Bush, zahlreiche Mitwirkungen an Soundtracks wie z. B.  „Die letzte Versuchung Christi“ oder „Wall-E“ folgten in den vergangenen Jahrzehnten. Für manche Menschen wäre dies bereits ein lebensfüllendes Programm – nicht jedoch für Peter Gabriel!

WOMAD und die Real World Studios

1982 gründete er mit anderen Musikern die WOMAD-Festivals („World of Music, Arts and Dance“) – eine Reihe von Musikfestivals, bei denen Musik, Kunst und Tanz aus verschiedenen Kulturen mittlerweile weltweit aufgeführt wird. 1986 erfüllte sich Peter Gabriel dann mit dem Bau der Real World Studios in einer alten umgebauten Mühle, umgeben von Wasser, seinen Traum eines Mediencenters auf dem Land (nahe Bath in der Grafschaft Wiltshire).

Da die Künstler der WOMAD-Festivals keine Plattenverträge in England bekamen, rang sich Peter Gabriel, der eigentlich immer nur Künstler sein wollte, schließlich auch dazu durch, sein eigenes Plattenlabel zu gründen: die Real World Records. Dort entstanden bislang über 250 Platten, meist sind es Kooperationen von Musikern und Produzenten mit verschiedensten kulturellen Hintergründe. Eines der bekanntesten Projekte ist wohl das „Afro Celt Sound System“, das keltische Musik mit afrikanischer verbindet. 

Weitere kulturelle Projekte folgten, z. B. „Big Blue Ball“, ein Album, das in Zusammenarbeit mit diversen Künstlern in den Real World Studios entstanden war und schließlich zu einer Kunst-Installation ausgebaut wurde.

Menschenrechts-Aktivitäten

Seit 1986 ist Peter Gabriel aktiv für die Menschenrechts-Organisation Amnesty International tätig und gründete, inspiriert durch diese Tätigkeit, die Plattform WITNESS mit dem Ziel, mithilfe von authentischen Video-Aufnahmen menschenrechtliche Missstände nachzuweisen und diese anzuprangern.

Ende der neunziger Jahre entwickelte sich zwischen Peter Gabriel und dem Unternehmer Richard Branson gemeinsam mit Nelson Mandela die Idee einer kleinen, engagierten Gruppe von Führungskräften, die objektiv und ohne persönliches Interesse an der Lösung schwieriger globaler Konflikte arbeitete. 2007 verkündete Nelson Mandela die Gründung genau dieser Gruppe, die bis heute aktiv ist: https://theelders.org/

Auch politisch ist Peter Gabriel immer sehr aktiv und erlaubte diversen Politikern und Gruppierungen die Nutzung seiner Lieder.

Man könnte meinen, dass Peter Gabriel nun langsamer machen würde. Doch selbst als Großvater gibt er keine Ruhe! Er engagiert sich nach wie vor zum Thema Menschenrechte, z. B. in dieser Videobotschaft, und veröffentlicht immer noch Alben, zurzeit eher Collections, B-Seiten und Remixes.

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