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Liebevoll im Alltag: „Love“ als Kosename

Liebevoll im Alltag: „Love“ als Kosename

„That´s two pounds fifty, love“, sagt die Bäckersfrau und schiebt das Brot über die Theke. Thank you! Aber hat das jetzt was mit dem Valentinstag zu tun, oder kennen wir uns so gut, dass wir uns mit Kosenamen anreden? Nein: „Love“ – auch „luv“ geschrieben und gesprochen – kommt in Großbritannien in der Alltagssprache ständig vor und ist nichts weiter als eine freundliche Floskel. In Nordengland besonders verbreitet, wird der Ausdruck vor allem von Geschäftsleuten verwendet, denen wir beim Einkaufen begegnen, aber auch von Taxi- oder Busfahrern sowie von Leuten, die wir nach dem Weg fragen oder die wir versehentlich anrempeln („watch it, luv!“ „You all right, luv?“). Und so weiter. Der Oberkellner im Ritz oder die Verkäuferinnen bei Harrods würden ihn aber nicht benutzen, dafür ist er dann doch zu familiär und zu wenig vornehm.

Wer sagt zu wem „luv“? Es sind eher ältere Leute, die diese Anrede im Alltag gebrauchen, dafür aber umso häufiger und meist (aber nicht nur!) gegenüber Frauen. Will man den Ausdruck übersetzen, ist man mit „Liebes“ oder dem rheinischen „Liebelein“ oder auch „Schätzchen“ besser dran als mit „Liebe“. Wer wirklich seine Liebste meint, würde eher „my love“ sagen.

Eine alternative Anrede, die ebenfalls viel im Alltag zu hören ist, klingt für Uneingeweihte nicht sehr schmeichelhaft: „duck“, Ente. Das darf man nicht persönlich nehmen und als Kritik auffassen, denn es hat weder etwas mit „lahm“ zu tun, noch mit dem Gesichtsausdruck. Nein, auch die Ente ist nur ein harmloser Kosename, ebenso wie „pet“, Schoßtier. Im Englischen heißt so etwas „term of endearment“, liebevolle Anrede.

Allerdings mag das nicht jeder. In den letzten Jahren haben wir immer mal wieder gehört, dass Frauen sich dagegen wehren, von fremden Leuten mit „love“ – oder in Amerika mit dem Äquivalent „honey“ – betitelt zu werden, sie vermuten dahinter Herablassung. Das ist so ähnlich wie mit dem In-den-Mantel-Helfen, man kann es so oder so auslegen. Männer werden allerdings ebenfalls „duck“ genannt von der Zeitungskioskfrau an der Ecke und ansonsten üblicherweise „mate“, Kumpel. Das ist ein bisschen kumpelhaft, klar, aber sicher auch nett gemeint.

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