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Sherlock Holmes in der Literatur

Sherlock Holmes in der Literatur

Eigentlich war Arthur Conan Doyle nach seinem Studium an der Universität von Edinburgh Arzt. Doch das reichte ihm nicht aus und er ging neben einer Arztpraxis seiner Leidenschaft für das Schreiben nach. Zunächst hatte er große Schwierigkeiten, einen Verleger für seine Detektiv-Geschichten zu finden. Doch 1887, im Alter von 28 Jahren, wurde endlich „Eine Studie in Scharlachrot“ veröffentlicht. 1890 zog Doyle nach London und nachdem 1891 im „Strand Magazin“ die Kurzgeschichte „Skandal in Böhmen“ (ja genau, mit DER Frau Irene Adler) erschienen war, konnte er endlich seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller bestreiten. Er hatte allerdings nicht vorausahnen können, wie groß der Erfolg seiner Geschichten um Sherlock Holmes und seinen Freund Dr. Watson werden würde. Als es Doyle zu viel wurde und er sich lieber anderen Geschichten widmen wollte, brachte er den Privatdetektiv kurzerhand in „Das letzte Problem“ um. Doch das Publikum verlangte jahrelang mehr, sodass 1901 der berühmte Roman „Der Hund der Baskervilles“ erschien und 1903 weitere Kurzgeschichten folgten. Der Kanon – also die Originalgeschichten von Arthur Conan Doyle – umfasst insgesamt 56 Kurzgeschichten und 4 Romane.

Man könnte meinen, dies sei genug Material für die Fans von Sherlock Holmes gewesen. Doch selbst über 130 Jahre nach dem ersten Erscheinen des Privatdetektivs werden immer noch neue Geschichten rund um ihn erfunden, sogenannte Pastiches.

Häufig werden sie als Dachbodenfunde von verloren gegangen Geschichten von Dr. Watson bezeichnet oder die Veröffentlichung der Geschichte sollte wegen der darin vorkommenden Personen erst nach ihrem Tod erfolgen. Aber die Pastiches sprengen auch gerne den starren Rahmen der Originalgeschichten, bei denen die Geschichten aus der Sicht von Dr. Watson niedergeschrieben wurden – bis auf die eine Ausnahme „The Adventure of the Lion's Mane“, bei denen Holmes selbst zur Feder gegriffen hat. Es gibt Geschichten aus Sicht von Sherlock Holmes, Professor Moriarty oder sogar Irene Adler oder der Ehefrau von Sherlock Holmes, die er nach seinem Rückzug kennengelernt haben soll. Andere Geschichten behandeln die Jugendjahre von Holmes und Watson, während das erfolgreich verfilmte Buch „A Slight Trick of the Mind“ von Mitch Culin den gealterten Holmes zeigt. Sogar aus Sicht des nicht immer erfolgreichen Inspektors Lestrade gibt es Pastiches!

Leider sind die meisten Pastiches nur auf Englisch erhältlich, aber wir stellen Ihnen hier ein paar deutschsprachige Bücher vor, die als Bücher oder als E-Books erhältlich sind:

Die Pastiches von Anthony Horowitz

Kunden von THE BRITISH SHOP kennen den Autor Anthony Horowitz, dessen Buch „Die Morde von Pye Hall“ wir in unserem Sortiment haben. Aber er hat auch mehrere Sherlock-Holmes-Pastiches geschrieben, so z. B. „Das Geheimnis des weißen Bandes“ oder auch „Der Fall Moriarty“. Horowitz ist seit seiner Jugend ein großer Fan von Sherlock Holmes und so gelingt es ihm auch, komplett in die Welt des Meisterdetektivs einzutauchen. Wie auch seine anderen Bücher sind die Pastiches extrem spannend und voller überraschender Wendungen.

http://de.sherlockholmes.wikia.com/wiki/Das_Geheimnis_des_wei%C3%9Fen_Bandes

http://de.sherlockholmes.wikia.com/wiki/Der_Fall_Moriarty

Die Serie „Young Sherlock Holmes“ von Andrew Lane

Diese Buchreihe spielt 1868, Sherlock Holmes ist 14 Jahre alt, und richtet sich daher eher an jugendliche Leser. Die Bücher sind spannend (aber nicht zu spannend) geschrieben und fügen sich sehr gut in den Kanon ein, sodass man verfolgen kann, wie der junge Sherlock seine Fähigkeiten entwickelt.

http://de.sherlockholmes.wikia.com/wiki/Young_Sherlock_Holmes_(Buchreihe)

Die Mary-Russel-Reihe von Laurie R. King

Diese Reihe stellt den Leser vor einige Herausforderungen: Sie ist aus der Sicht von Mary Russell geschrieben, die mit 15 Jahren das erste Mal Sherlock Holmes begegnet, der 54 Jahre alt ist und sich als Bienenzüchter ins ländliche Sussex zurückgezogen hat. Er beschließt, sie als Detektivin auszubilden. Ab dem zweiten Band entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen ihnen und sie heiraten sogar. Was für eingefleischte Sherlockians unmöglich erscheint, beschreibt die Autorin Laurie R. King dennoch plausibel. So ist es in den 14 erschienen Büchern (davon leider nur fünf auf Deutsch) ein Vergnügen, neue Seiten an dem Meisterdetektiv zu entdecken und dabei noch die spannenden Fälle zu lesen. Und keine Sorge, Sherlock Holmes wird nicht zum hoffnungslosen Romantiker!

http://de.sherlockholmes.wikia.com/wiki/Laurie_R._King

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