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Reime für die Kleinen: Nursery Rhymes

Reime für die Kleinen: Nursery Rhymes

„Humpty Dumpty sat on a wall“: So beginnt ein klassischer „Nursery Rhyme“, ein englisches Kindergedicht, das zugleich eine Art Rätsel ist. Humpty Dumpty soll ja ein Ei sein, das auf der Mauer sitzt, herunterfällt und von niemandem mehr zusammengesetzt werden kann, auch nicht von „all the king´s horses and all the king´s men“, allen Pferden und Männern des Königs. So weit, so logisch, oder?

Nursery Rhymes sind eine eigene Literaturgattung, wenn man so will, und sie haben häufig etwas Skurriles und Seltsames an sich. Benannt nach dem Kinderzimmer, der „nursery“, sollen sie die Kleinen zum Lachen bringen, teilweise aber auch ein bisschen gruselig sein … passend zur früher üblichen Pädagogik. Man war ja nicht so zimperlich, im Liedchen „Three Blind Mice“ werden Mauseschwänze mit einem Fleischmesser abgeschnitten, um nur ein Beispiel zu nennen, und „Jack and Jill“ fallen einen Hügel herunter. Andere Verse sind eher beruhigend und wohl als Schlafliedchen gedacht.

Diese Gedichte sind schon seit dem Mittelalter bekannt, aufgeschrieben wurden sie erstmals im 18. Jahrhundert. Viele werden in einer Art Sprechgesang zitiert und sind eigentlich eher Lieder oder doch Zählreime, an denen besonders die ganz Kleinen viel Freude haben. Zu den bekanntesten gehören „Hickory Dickory Dock“, „Little Jack Horner“, „Georgie Porgie“, „Baa Baa Black Sheep“, „Mary, Mary, Quite Contrary“ und „Little Miss Muffett“, die von einer Spinne heimgesucht wird. Es gibt aber unzählige weitere.

Über die Bedeutung der Reime ist viel spekuliert worden, und oft wird eine düstere Herkunft vermutet. Immer wieder liest man, „Ring a Ring o Roses“, die englische Version von Ringelreihen, sei eine Anspielung auf die Pest (die sich angeblich mit einem roten Ring auf der Haut ankündigt). Oder „Mary, Mary“ handele von Maria Stuart, der glücklosen schottischen Königin. „Georgie Porgie“ soll einen der Herzöge von Buckingham karikieren, der den Frauen nachstellte („kissed the girls and made them cry“).  Oder „Baa Baa“ sei eine versteckte Kritik an der Steuer auf Wolle. Bewiesen sind all diese Behauptungen aber nicht, und vielleicht handelt es sich einfach nur um Quatschgedichte, bei denen es mehr auf den Reim als auf den Inhalt ankommt und die man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Alle sind schon illustriert worden, und daher weiß auch jeder, dass Humpty Dumpty (der später bei „Alice in Wonderland“ erneut auftaucht) ein Ei ist.

Diese Woche ist „Nursery Rhyme Week“ – vielleicht eine Gelegenheit, sich die alten Schätzchen mal anzuschauen. Kinder lieben sie und lernen damit gleich ein bisschen Englisch. Eine Liste gibt es bei Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_nursery_rhymes .

 

 

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