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Prince Charles wird 70

Prince Charles wird 70

Nun feiert er seinen 70. Geburtstag also als Kronprinz. Ob ihn das stört? Wäre Charles gern König oder ist er ganz froh, dass er die Bürde nicht zu tragen hat? Darüber schweigt er. Charles ist loyal gegenüber seiner Mutter, die niemals zurücktreten wird, solange sie ihre Aufgaben erfüllen kann – weil sie den Dienst an ihrem Land als vornehmste Pflicht betrachtet. Und so ist nicht klar, ob und wann es einen Charles III. geben wird, sofern er sich überhaupt so nennt. Denn die beiden Vorgänger dieses Namens waren nicht die idealen Vorbilder, Charles I. starb auf dem Schafott, Charles II. hatte unzählige Mätressen.

Über Prince Charles ist jetzt so viel zu lesen, zu sehen und zu hören, dass wir zum runden Geburtstag nicht in den Chor einstimmen wollen, sondern stattdessen mal aufzählen, was man von ihm und seinem Lebensweg lernen kann. Theoretisch zumindest. Unsere natürlich rein subjektive Liste:

1. Privilegierte Kinder sind nicht glücklicher: Der kleine Charles war oft von seinen Eltern getrennt. Mummy und Daddy lieben ihn unzweifelhaft, zeigten aber früher eine zeit- und gesellschaftsschichttypische Kühle und begrüßten den Fünfjährigen, den sie nach einer Reise sechs Monate nicht gesehen hatten, per Handschlag. In der Schule wurde Charles nicht etwa respektiert, sondern gemobbt.

2. Es zählen die inneren Werte: Trotz der gutaussehenden Eltern war und ist Charles keine Schönheit und litt besonders unter den so oft karikierten Segelohren. Nach der Jugend befreite er sich von Komplexen und zeigte Selbstbewusstsein. Er hat einen typisch englischen Humor und gilt, trotz oder vielleicht wegen der einsamen Jugend, als gesellig und freundlich.

3. Oma ist die Beste: Queen Mother, bei uns salopp Queen Mum genannt, wurde seine Stütze in seelischen Notlagen. Sie förderte auch seine künstlerische Begabung – Charles malt sehr ansehnlich Aquarelle, die er für gute Zwecke versteigert. Männlicher Ratgeber war sein Großonkel Lord Mountbatten, dessen Ermordung 1979 Charles tief traf.

4. Weghören ist manchmal wichtig: Charles interessierte sich für Umweltschutz und Bio-Anbau, als dies noch an Stammtischen verlacht wurde. Besonders hämisch wurde seine Aussage, er spreche mit den Pflanzen, kommentiert. Er ließ sich nicht beirren. Und wer je im Garten von Highgrove war, weiß: Den Pflanzen und Blumen bekommt die Ansprache bestens.  

5. Nur aus Liebe heiraten: Die Ehe mit der schönen Diana war keine gute Idee, da (auf seiner Seite) mehr aus Berechnung als aus Liebe geschlossen. Der Altersunterschied ist eine Sache, aber vor allem hatten die beiden kaum gemeinsame Interessen. Dianas Labilität brachte Charles, obwohl er ebenfalls sensibel ist, in höchste Not – er konnte nicht damit umgehen. Erst in der zweiten Ehe mit der robusten Camilla, seiner großen Liebe, fand er Ruhe und Erfüllung.

6. Die Kleinen sind das Größte: Seit er Großvater ist, wirkt Charles sehr entspannt und fröhlich und freut sich bestimmt riesig auf Enkelchen Nummer vier, das im April erwartet wird.

7. Nutze die (Warte-)Zeit: Während andere in seinem Alter ihre Rente genießen, harrt Charles immer noch auf den ihm vorbestimmten Job. Aber er war nie untätig; zu erwähnen sind sein ehrenamtliches Engagement insbesondere für benachteiligte junge Leute, für den Umweltschutz und die Biolandwirtschaft, für den Erhalt historischer Architektur, für eine lebenswerte Stadtplanung, die er in seinem Musterdorf Poundbury erprobt, und und und … Immer gemäß seinem (deutschen) Wappenspruch: „Ich dien“. Hoffentlich kann er ihn auch richtig aussprechen …

Happy Birthday!

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