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Chippendale

Die Diana und Minerva Kommode von Thomas Chippendale, 1773, Harewood House

Die Diana und Minerva Kommode von Thomas Chippendale, 1773, Harewood House

Ein echter Chippendalestuhl! Wer so etwas besitzt, kann sich glücklich schätzen, denn die Werke des wohl berühmtesten Kunsttischlers Europas erzielen Höchstpreise. Allerdings bietet der Markt reichlich Imitate. Meister Thomas Chippendale, der vor 300 Jahren in Yorkshire geboren wurde, war schon zu Lebzeiten sehr geschätzt und spezialisierte sich darauf, die Landhäuser des Adels komplett einzurichten. Heute würde man sagen: Er war auch Innenarchitekt, denn er beschränkte sich nicht auf Holzarbeiten, sondern schlug auch die Wandfarben und Tapeten und Polster vor. Trotz aller Erfolge ging sein Unternehmen letztlich pleite, allerdings erst nach seinem Tod und unter der Leitung seines Sohnes.

Der typische Chippendale-Stil ist Rokoko, vereint mit Elementen der Gotik, aber auch asiatischen Einflüssen. Das klingt aufwendig und ist es auch: viele Schnörkel und Schnitzereien, geschwungene Füße, durchbrochene Lehnen … Sein Lieblingsmaterial war allerdings nicht das weiß und golden lackierte Holz, das wir meist mit dem Hoch-Rokoko verbinden, sondern Mahagoni. Dieses dunkle Tropenholz war ideal auch für sehr zarte Schnitzereien und Lochmuster, die aus weniger robustem Material nicht lange halten würden.

Vieles, was heute unter „Chippendale“ angeboten wird, stammt nicht direkt aus der Werkstatt des Meisters, sondern ist nur in England ungefähr zur gleichen Zeit entstanden (oder ist ein Nachbau, sprich Stilmöbel). Dass Thomas Chippendale so berühmt wurde, liegt auch an seinen Veröffentlichungen, vor allem einem Buch mit dem Titel „The Gentleman and Cabinet Maker´s Director“.  Darin veröffentlichte er seine Entwürfe, und es wurde ein Standardwerk seiner Branche.

Chippendale starb 1779 im Alter von 60 oder 61 Jahren an Tuberkulose, aber in der Welt des Designs ist er unsterblich geworden. Wer sich seinen besonderen Stil im Original anschauen möchte, kann zum Beispiel Harewood House besuchen, das in Yorkshire ganz in der Nähe seines Heimatortes Otley liegt und zum 300. Geburtstag zusätzlich eine Ausstellung zeigt. https://harewood.org   Die Gärten wurden von einem anderen Großmeister der Ära gestaltet: Capability Brown.

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