Die feine englische Art

Lob auf den Apfel


Lob auf den Apfel

Der Apfel ist die perfekte Frucht: lecker, robust, gesund, sehr haltbar und schon optisch ein Genuss, vor allem die Sorte mit roten Bäckchen. Kinder essen ihn gern, er schmeckt roh und gekocht, in Desserts, Kuchen und Fleischgerichten. Es gibt ihn für alle Vorlieben, süß und weich, sauer und knackig mit allen Zwischenstufen. Obwohl er in der Geschichte vom Paradies eine eher unrühmliche Rolle spielt, genießt er große Popularität (und das war ja eh ein Granatapfel, haben wir mal gelesen). Wie der Brite so sagt: What´s not to love? 

Am 21. Oktober ist im Vereinigten Königreich Apple Day, ein informeller kleiner Festtag fürs Lieblingsobst, der 1990 ins Leben gerufen wurde. Gründerin ist die Organisation „Common Ground“, die ihn seinerzeit im historischen „Apple Market“ in Covent Garden ausrief – jener schönen alten Markthalle, in der es damals alles Mögliche zu kaufen gab, aber keine Äpfel mehr. Die Ehrenamtlichen von „Common Ground“ dürfen sich auch dafür auf die Schultern klopfen, dass es in Großbritannien heute wieder viele Bauernmärkte gibt. Und: Einheimische Apfelsorten stehen hoch im Kurs. Es muss ja nicht immer Granny Smith sein.

Rezept: Apple Crumble

Das Schönste, was ein Apfel nach Ansicht vieler Briten werden kann, ist ein „apple crumble“. Hier unser geradezu paradiesisches Rezept:
Vier säuerliche Äpfel schälen, entkernen, würfeln oder in Spalten schneiden. Mit ein bis zwei Esslöffel braunem Zucker und ordentlich Zimt bestreuen, in eine gebutterte Auflaufform legen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Für den Teig 125 Gramm Zucker, 100 Gramm Butterstückchen, 225 Gramm Mehl und 75 Gramm gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse oder auch Mandeln) zu einer krümeligen Streuselmasse verkneten. Streusel über die Äpfel geben, 35 Minuten backen. Mit Vanillesauce servieren. Eis passt auch. 


 

 

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