Die feine englische Art

Ein Ausnahmetalent


Die "Winkequeen" von Chris Collicott

Die "Winkequeen" von Chris Collicott

Gutes Design ist Kunst für den Alltag, schön anzuschauen und auch noch zu gebrauchen! Ein Meister dieser Disziplin war Chris Collicott, dessen witziges Geschicklichkeitsspiel „Don´t tip the waiter!“ wir aktuell im Sortiment haben. Da stapelt ein kleiner, aber feiner Kellner im Frack fleißig Geschirr, das hin- und herschwankt und auch gern runterfällt, aber glücklicherweise aus Holz ist. Der Name hat auch Witz, denn „to tip“ heißt nicht nur „umkippen“, sondern auch „Trinkgeld zahlen“.

Collicott, in Essex geboren und leider im vergangenen Jahr an einer schweren Krankheit verstorben, hat zahllose nützliche und pfiffige Objekte geschaffen, darunter eine moderne Variante der Kuckucksuhr, zwinkernde Salzstreuer und eine Obstschale, die von „drei Grazien“ getragen wird. Sein berühmtestes Werk aber hat vor allem dekorativen Charakter: Er ist der Schöpfer der kleinen Queen, die eine Solarzelle in der Tasche trägt und winkt, sobald Licht darauf fällt. Die Winke-Queen ist im Haushalt fast jedes GB-Fans zu finden und soll auch bei Elizabeth II. höchstselbst auf dem Schreibtisch stehen, wenn wir Zeitungsberichten glauben dürfen. Sie freut sich dann immer, wenn sie sich selbst zuwinkt. Übrigens hat Collicott das ganz wunderbar hinbekommen, dass sich ihr Händchen nicht einfach nur bewegt, sondern genau diese Drehung hinkriegt, die ein normales von einem royalen Winken unterscheidet. Genial!


 

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