Sprachecke

15.10.2012

Schwierige Namen – und wie man sie ausspricht

Harry Potters Erfinderin, J.K. Rowling, hat ja ein neues Buch geschrieben und aus Gründen des Marketings viele Interviews gegeben. Seit wir eins gesehen haben, in dem sie ihren eigenen Namen erwähnt, wissen wir endlich, was uns immer mehr oder weniger unklar war: wie sich Rowling eigentlich ausspricht – nämlich nicht etwa Rauling, sondern mit langem O wie „Rolling“ von „Rolling Stones“. Jahre der Zweifel endlich vorbei!

Wir waren übrigens nicht allein damit, auch viele Briten und...weiterlesen


11.10.2012

Barbie, Veggie und Telly - Wie niedlich!

Barbecue

Den Australiern wird ein Hang zum Verniedlichen nachgesagt – ein Grillfest heißt zum Beispiel "barbie" statt "barbecue", um gleich mal das wichtigste Wort zu nehmen. Aber auch dem britischen Englisch ist eine Neigung zum Verkleinern eigen, was sich schon daran zeigt, dass die Briten die Australier Aussies nennen.



Der Spaß an putzigen Abkürzungen tritt fast nur in der Umgangssprache zutage, und wir vermuten, dass der "Mann auf der Straße" sie eher benutzt als der Hochadel...weiterlesen


26.09.2012

Geliebter Pudding in England

Christmas Pudding von The British Shop

Das Herz unserer Freundin hüpfte vor Freude, als ihre englische Gastgeberin nach dem Essen "pudding" ankündigte. Nun würde sie endlich einmal dieses Wundergericht kosten, diesen warmen Kochpudding mit Vanille-, Karamell- oder Schokoladensauce, von dem sie soviel gehört hatte. Oder vielleicht mit Ingwer oder…



Was fand sie auf ihrem Dessertteller? Vanilleeis aus der Packung. Ganz kalt, kein Ingwerstückchen weit und breit.



Was genau die Engländer unter...weiterlesen


19.09.2012

Völlig am Boden: Floordrobe

Floordrope

Das Wort „Floordrobe“ ist neu ins „Collins Dictionary“ aufgenommen worden. Es setzt sich aus „wardrobe“, Kleiderschrank, und „floor“, Fußboden, zusammen. Offenbar ist es so üblich geworden, seine Klamotten auf dem Boden aufzubewahren, dass man ein eigenes Wort dafür braucht. Eltern von (insbesondere männlichen) Teenagern können sich freuen, denn erstens sind sie nicht allein in ihrem Elend und zweitens haben sie jetzt einen Namen für das Chaos im Kinderzimmer!weiterlesen


05.09.2012

Namen in der Alltagssprache

Heute schon gegoogelt? Wahrscheinlich. Auch schon gehoovert? Wahrscheinlich nicht. Die deutsche Sprache nimmt Firmen- und Eigennamen etwas zögerlicher auf als die englische. Egal, von welcher Firma der Staubsauger ist: Er heißt in Großbritannien und natürlich auch in den USA „hoover“ und hat sogar sein eigenes Verb, „to hoover“. Weitere Beispiele sind „tarmac“ (nach der britischen Herstellerfirma) für Asphalt oder „mac“ für den Regenmantel – benannt nach Charles Macintosh, der wasserfestes Tuch...weiterlesen


20.08.2012

Jack – der Name, der immer passt

Jack mit Union Jack

Eine Freundin aus Yorkshire hat ihren Sohn Jack genannt. Damit ist sie nicht allein, „Jack“ – Koseform von „John“ und somit im Prinzip „Hans“ – ist einer der beliebtesten Jungennamen in Großbritannien, je nach Quelle rangiert er auf Platz zwei oder drei. Warum haben die Eltern einen so gängigen Namen gewählt? „Short and sweet“, sagt die glückliche Mutter – wie der Kleine selbst.



Aber Jack ist ja nicht nur als Vorname häufig, nein, die englische Sprache verwendet das Wort...weiterlesen


26.07.2012

Was sind "Copycats"?

Urheberrechte sind ein sehr aktuelles und kontroverses Thema. In der Diskussion begegnet uns öfter ein schönes Wort aus der englischen Umgangssprache: „Copycat“.

Als „Copycats“ gelten zum Beispiel Cover-Bands, die unerlaubt die Lieder anderer Bands aufnehmen und ins Internet stellen, bevor diese Songs überhaupt offiziell auf dem Markt sind. Das geht ja nun wirklich nicht!

Die „Kopierkatze“ ist ganz grundsätzlich jemand, der andere nachahmt, und wenn Sie diesen Ausdruck...weiterlesen