Sprachecke

24.05.2013

Ain´t no sunshine...

...when she´s gone. So heißt ein bekannter (und sehr schöner) Song von Billy Withers. Sonnenschein hatten wir ja reichlich in letzter Zeit, also muss "sie" wohl zu Hause sein, nicht wahr? Aber darüber wollten wir gar nicht spekulieren, sondern uns das "ain´t" angucken. Wenn man sich Songtexte, seien sie aus Großbritannien oder aus Amerika, mal genauer anhört, wird man feststellen, dass "ain´t" dort die gängige Form der Verneinung ist. "Ain´t nobody white can sing the blues", "Ain´t no other man...weiterlesen


29.04.2013

Von A bis Z, ganz spielerisch

Auch Kinder, die ihre Computersoftware selber schreiben könnten, haben eine Schwäche für „Stadt, Land, Fluss“ – ein einfaches Spiel, für das sie nur Block und Stifte brauchen sowie eine Uhr (oder ein Handy). Es verkürzt Wartezeiten, Zugfahrten, verregnete Sonntage und hat dazu natürlich den pädagogisch wertvollen Nebeneffekt. Wer´s einmal kapiert hat, weiß sein Leben lang, dass Kongo und Hase prima als Flüsse durchgehen! Wir haben uns, gerade auch als Gastgeber für englische Freunde mit...weiterlesen


02.04.2013

Von Keksen, Cakes, Cookies und Biskuits

Keks, Biskuit oder Cookie?

Der geklaute güldene Leibnizkeks aus Hannover hat es auch in die britische Presse geschafft - nicht zuletzt deshalb, weil sich das Wortspiel "that takes the biscuit" ("das ist ja wohl die Höhe!") geradezu anbietet. Dass aber das Wort "Keks" eigentlich die eingedeutschte Version von "cakes", Kuchen, ist - das ist den britischen Journalisten entgangen. Es war auch genau jene Hannoveraner Firma, die den Begriff prägte. Auf den ersten Bahlsen-Dosen stand noch...weiterlesen


20.03.2013

Sprachecke: Wieder mal „dreich“ draußen!

wee dram

Das Wörtchen „dreich“ ist in einer Umfrage zum beliebtesten schottischen Ausdruck gewählt worden . Es heißt: trüb, grau, nass und hat vielleicht einfach deshalb gewonnen, weil es im schönen Schottland öfter mal trüb, grau, nass ist. Aber uns gefällt´s, denn es trifft und man sieht den Niesel förmlich fallen. Die schottische Sprache geizt ja nicht mit Wortkreationen, die schon in Northumberland nur noch mit Mühe verstanden werden. Auf der Hitliste, die bei der Umfrage herauskam, steht an...weiterlesen


18.03.2013

Scone: Kurzes O oder langes O?

Scones

Über Scones, das legendäre englische Teatime-Gebäck, lässt sich erstaunlich gut streiten. Da ist erstens die Frage, in welcher Reihenfolge Erdbeermarmelade und Clotted Cream korrekterweise aufgetragen werden – unten Marmelade, oben Sahne oder umgekehrt? Die zweite Frage, die zu ebenso langen wie ergebnislosen Diskussionen führen kann: Wie spricht man Scone aus? Mit langem O, so dass es sich zum Beispiel auf „moan“ oder „bone“ reimt? Oder mit kurzem O wie „con“? Um das Ergebnis gleich...weiterlesen


11.03.2013

Immer diese Britizismen!

Noah Webster Briefmarke, USA 1958

Sprachpuristen haben es nicht leicht, egal, wo sie wohnen. Während sich die britischen Hüter des korrekten Sprechens aufregen, wenn via Medien amerikanische Ausdrücke wie zum Beispiel „I´ m good“ statt „I´m well“ über den Atlantik schwappen, sind ihre US-Kollegen nicht minder gestresst. Denn auch britische Ausdrücke kommen in den Vereinigten Staaten an und nisten sich in der Sprache ein.



So versteht heute auch der Durchschnittsamerikaner, dass „to chat up“ bedeutet,...weiterlesen


21.01.2013

Tierischer Nachwuchs

Noch ist der Frühling ja fern, aber wir freuen uns alle auf Lämmer, Entenküken, Osterhäschen…und was die Jahreszeit noch so an putzigem Nachwuchs bringen wird. Wie heißen die Kerlchen eigentlich auf Englisch? „Lamb“ ist klar, „duckling“ auch, aber wussten Sie, dass ein kleiner Hase „leveret“ heißt? Oder ein Schwanenküken „cygnet“?

Das Lexikon des tierischen Nachwuchses hält noch manche Überraschung bereit. Ein „pup“, verniedlicht „puppy“ ist nämlich nicht nur ein kleiner Hund,...weiterlesen