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Zwischen Brexit und Bewunderung: Ausstellung „Very British“ im Haus der Geschichte

Ausstellung „Very British“ im Haus der Geschichte (Ausstellungsplakat)

Die neue Sonderausstellung im Haus der Geschichte mit dem Titel „Very British – Ein deutscher Blick“ ist bis zum März 2020 in Bonn zu sehen. Sie zeigt anhand bedeutsamer Exponate das Verhältnis der Deutschen zu den Briten. Zu den Leihgebern zählen die Königin mit der Royal Collection, das Museum der Bank of England, das Victoria & Albert Museum und das Football Museum von Manchester.

Sieben Räume befassen sich mit den Themen

  • Großbritannien als Besatzungsmacht,
  • die königliche Familie,
  • Altlasten der Vergangenheit,
  • die sportliche Rivalität und
  • den wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss Großbritanniens auf Deutschland und die Welt.

Natürlich kommt die Ausstellung nicht ohne den allgegenwärtigen Brexit aus. Schon am Anfang der Ausstellung wird der Besucher vom Modell des Düsseldorfer Karnevalswagen mit Theresa May begrüßt, die wortwörtlich mit dem Brexit Selbstmord begeht. Über ihr die „Brexit-Uhr“, die anzeigt, wie viel Zeit dem Vereinigten Königreich und Europa bis zum neuen Austrittstermin im Oktober bleibt.

Besonders berührend ist der Teil der Ausstellung, der der Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg gewidmet ist. Ein unscheinbares Kreuz aus den Nägeln der zerstörten Kathedrale in Coventry und der spektakuläre Talar mit Fotos der beiden zerstörten Städte Dresden und Coventry stehen stellvertretend für die Bemühungen um Versöhnung.

Royals, Sport und Swinging London

Neben den politischen und geschichtlichen Themen wie der immer gegenwärtigen Vergangenheit des Zweiten Weltkriegs und dem schwierigen Verhältnis Großbritanniens zur DDR beschäftigt sich die Ausstellung auch mit Großbritanniens Kultur und Sport.

So sind die Räume zur königlichen Familie und zum Fußball passend in Royalblau bzw. Rasengrün gestaltet. In Kooperation mit Königin Elizabeth II. werden einzigartige Stücke aus der Royal Collection gezeigt. So z. B. das Kleid, das die Königin bei ihrem ersten Deutschland-Besuch 1965 trug oder Geschenke, die sie vom Bundespräsidenten erhielt. Prinzessin Diana ist natürlich auch hier vertreten, und sie können nach einem Besuch der Ausstellung selbst entscheiden, wie gelungen Sie diese Inszenierung finden.

Die sportliche Rivalität zwischen Deutschland und England erreicht ihren Höhepunkt mit dem Wembley-Finale 1966. Und so zeigt die Ausstellung in einer Videoinstallation die verschiedenen Sichtweisen auf das umstrittene „Wembley-Tor“. Einen besonderen Ehrenplatz hatte der original Fußball aus eben jenem Finale erhalten. Leider wurde er nur für zwei Wochen aus Manchester ausgeliehen und danach persönlich vom Direktor des Fußballmuseums wieder abgeholt. Anscheinend befürchteten die Briten, wir würden den Ball – wie damals kurz nach dem Spiel – wieder nicht zurückgeben.

Weitere Highlights der Ausstellung sind das Original-Modell des Architekten für das wohl berühmteste Hochhaus Londons dem „Gherkin“ und das Tigerfell aus „Dinner for One“. Besonders für Kinder und musikbegeisterte Erwachsene ist die Medienstation am Ende der Ausstellung zu empfehlen. Dort können die fünf besten britischen Popsongs gekürt werden.

Insgesamt ist die Ausstellung nicht nur wegen ihrer besonderen Ausstellungsstücke, sondern auch wegen dem gekonnten Einsatz multimedialer Elemente zu empfehlen. Für diejenigen, die die Dauerausstellung nicht kennen, lohnt sich auch ein Rundgang durch das gesamte Haus der Geschichte. Der Eintritt ist für beide Ausstellungen kostenlos. Passend zur Ausstellung hält der Museumsshop vieles für England-Liebhaber bereit.

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