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Köstliches Shortbread

Köstliches Shortbread

Die schottische Küche, früher eher mit salzigem Haferbrei und spärlicher Kost in Verbindung gebracht, gilt heute als eine der besten Europas. Und zwar zu Recht. Das Land im Norden hat hervorragende Naturprodukte zu bieten, vom Fisch über Lammfleisch bis zu den einheimischen Himbeeren im Sommer. Und seine Köche mixen munter Traditionelles mit Modernem. Eins der bekanntesten Produkte, das eine jahrhundertelange Geschichte hat, ist Shortbread – zu Deutsch „mürbes“ oder „knuspriges Brot“. Mit Brot hat es allerdings wenig zu tun.

Wie so viele berühmte Spezialitäten hat es mal als Arme-Leute-Essen angefangen. Schon im 12. Jahrhundert wird es in Schottland aus Hafermehl und ohne Zucker gebacken, denn Hafer ist ein typisches schottisches Getreide. Damals war es wohl eher eine Art haltbarer Zwieback.

Die feinere Version mit Butter blieb dem Königshof und dem Adel vorbehalten; es wird berichtet, dass Maria Stuart sehr gern Shortbread mochte, allerdings in einer mit Kümmel gewürzten Variante! Angeblich verschaffte diese Königin, die ansonsten ja eher ein unseliges Erbe hinterlassen hat, dem Shortbread einen großen Popularitätsschub und ließ es auch ausländischen Gesandten servieren. So wurde es außerhalb Schottlands bekannter.

Ab dem 15. Jahrhundert soll das Grundrezept schon dem heutigen geähnelt haben: Weizenmehl, Zucker, Butter, Salz. Heute wird es, je nach Sorte, ergänzt mit Gewürzen, Schokolade oder Ingwer. Das erste gedruckte Rezept stammt von einer Mrs McLintock, die es 1736 veröffentlichte.

An das Grundrezept hält sich auch heute noch die Firma Walkers, bekanntester Shortbread-Hersteller der Welt und Hoflieferant der Queen. 1898 in einer kleinen Bäckerei im Dorf Aberlour vom erst 21 Jahre alten Joseph Walker gegründet, verfolgt er von Anfang an das Ziel, besonders feines Shortbread zu backen – und das ist ihm wirklich und nachhaltig gelungen.

„Short“ heißt ja eigentlich „kurz“ oder „klein“ (wenn es um die Körpergröße von Menschen geht), aber eben auch mürbe („shortening“ ist ein Spezialausdruck für Fett, das man zum Backen nimmt) – eine Bedeutung, die heute fast nur noch im Zusammenhang mit diesem Gebäck verwendet wird. Konsistenz, Geschmack und Optik von Shortbread sind unverkennbar, es muss richtig krümeln, nach Butter schmecken, hellgelb sein und auch ein paar Löcher haben, damit beim Backen der Dampf entweicht.

Typischerweise wird Shortbread nicht gebräunt, sondern kommt noch hell aus dem Ofen. Zu den drei klassischen Formen – Taler, rechteckige „Fingers“ und dreieckige „Petticoat Tails“ – sind verspielte Varianten hinzugekommen, zum Beispiel die im doppelten Sinne süßen Highland Terrier.

Wer mal die Heimat von Walkers besuchen möchte: Das Dorf Aberlour im Nordosten Schottlands ist einen Besuch wert und hat auch einen Lagerverkauf. Und eine bekannte Whiskybrennerei (wir sind immerhin in Speyside), die Besucher willkommen heißt – zwei Spezialitäten des Landes auf einen Schlag!

Wir führen Shortbread von Walkers und von ausgewählten anderen Herstellern, darunter Duchy, die von Prince Charles gegründete Marke.

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