Kulinarisches

02.11.2015

Sanfter Alleskönner: die Pastinake

Pastinaken

Es gab eine Zeit, da fand man Pastinaken bei uns nur in Babygläschen. Erfreulicherweise hat sich das geändert. Denn dieses Wurzelgemüse, das auf Englisch „parsnip“ heißt und in Großbritannien seit jeher beliebt ist und nie aus der Mode kam, hat einen ganz zarten und sahnigen Eigengeschmack und ist alles andere als langweilig.

Pastinaken sind, anders als die Kartoffel, heimisch in Europa und wurden wohl schon von den Römern gegessen. Sie lassen fast alles mit sich machen und schmecken...weiterlesen


20.10.2015

Rustikal: Ploughman´s Lunch

ploughmans lunch

Gepflügt wird nicht nur im Frühjahr, sondern auch jetzt im Herbst, und früher war das ein Knochenjob. Es ist also kein Wunder, dass ein „Ploughman´s Lunch“, ein „Mittagessen des Pflügers“, nicht gerade zu den Diätgerichten zählt. Ploughman´s Lunch steht in Großbritannien in fast jedem Pub auf der Karte und schmeckt richtig gut, vor allem draußen in der Sonne gegessen beim vielleicht letzten Picknick des Jahres. Die Zutaten des rustikalen Gerichts sind festgelegt, aber wenn man sie...weiterlesen


28.07.2015

Rezept: Welsh Rarebit zum Brunch

Welsh Rarebit

Dies ist kein typisches englisches Frühstücksgericht, aber passt perfekt zum Brunch. Der Name muss eigentlich „Welsh Rabbit“(walisisches Kaninchen) heißen, sagen die Sprachforscher, auch wenn das Gericht mit Kaninchen nichts zu tun hat. So wie ein „halver Hahn“ aus Köln kein Hähnchen ist, sondern ein Käsebrötchen, und ein falscher Hase eben kein Hase, sondern Hackbraten.

Egal, jedenfalls schmeckt es: 230 Gramm kräftigen Cheddar reiben; dazu muss er gut gekühlt sein. Vier Scheiben...weiterlesen


29.06.2015

Wie früher: Jam Tarts

Passt hervorragend in Jam Tarts: Lemon Curd

Retro ist in, auch in der Backstube. Jam Tarts – kleine, mit Marmelade oder vielmehr Konfitüre gefüllte Küchlein – waren früher sehr beliebt zum Afternoon Tea. Dann wurden sie verdrängt von raffinierterem Backwerk. Aber sie sind lecker, kinderleicht zu machen und „very British“.

Der Teig ist im Handumdrehen geknetet aus 275 Gramm Mehl, 115 Gramm Butter, einem Päckchen Vanillezucker und einem Ei. Im Gegensatz zu anderen Mürbeteigen muss er gar nicht ruhen, sondern kann gleich...weiterlesen


19.06.2015

Wellington, Teil zwei

Teigrolle, Filet Wellington, Rezept

Nicht nur die Gummistiefel sind nach dem Duke of Wellington benannt. Nein, auch ein feines Fleischgericht trägt seinen Namen (und hat hoffentlich nicht die gleiche Konsistenz wie Gummi!): das Filet Wellington. Es besteht üblicherweise aus Rinderfilet, ummantelt mit Gänseleberpastete und/oder Champignonfarce und in Blätterteig gehüllt. Unser Rezept verwendet aber Hähnchenbrust. Für vier Leute vier kleine Hähnchenbrustfilets von Fett befreien, salzen und pfeffern. Etwa 150 Gramm...weiterlesen


21.05.2015

Fish 'n' Chips, irisch-italienisch

fish n chips

Fish 'n' Chips sind der Inbegriff englischer Kulinarik, jedenfalls der Fast-Food-Küche. Aber auch die Iren lieben panierten Fisch mit Fritten. Dort sind die Lokale, anders als in England, kurioserweise überwiegend in der Hand italienischer Einwanderer oder vielmehr deren Nachfahren, oft schon seit Generationen. Am 27. Mai ist in Irland „National Fish and Chips Day“, ausgerufen von der Organisation „Itica“, der „Irish Traditional Italian Chippers Association“. Die Vorfahren der heutigen...weiterlesen


20.04.2015

Cauliflower Cheese

blumenkohl

Blumenkohl heißt auf Englisch „cauliflower“ und ist eins der beliebtesten Gemüse in Großbritannien. Er ist dort wie auch bei uns das ganze Jahr erhältlich, aber ab Ende April kommt er aus heimischem Anbau in den Handel. Und der schmeckt am besten. Die Briten kombinieren Blumenkohl gern exotisch mit Curry, Kreuzkümmel und Senfpulver. Ein ganz klassisches Gericht aber ist „cauliflower cheese“, ein mit Käse überbackener Auflauf, der fast ganz ohne Gewürze auskommt. Er schmeckt und hat...weiterlesen