Die englische Art

21.12.2016

Die Eleganz der Zahlen

Na, auch immer Bauchweh gehabt vor den Mathearbeiten? Dann wird es vielleicht Zeit, einen neuen Blick auf den alten Angstgegner zu riskieren und die gerade erst eröffnete „Mathematics“-Ausstellung im Science Museum in London zu besuchen. In der sehr ambitioniert gestalteten „Winton Gallery“ wird begreifbar dargestellt, was diese Wissenschaft – Grundlage so vieler anderer Wissenschaften und Alltagstechniken – alles kann. Dazu werden reich illustrierte Geschichten erzählt, zum Beispiel vom...weiterlesen


19.12.2016

Perfekt für die Party

In Großbritannien ist die Vorweihnachtszeit immer auch die Zeit für viele, viele Partys, offizielle genauso wie private. Den Stress, die Wohnung für Gäste zu putzen, braucht aber gerade jetzt niemand, und stundenlanges Wienern nützt ja auch wenig, wenn kurz darauf fröhliche Heerscharen einfallen. Die traditionsreiche britische Zeitschrift „Good Housekeeping“ – der Name sagt alles – weiß Rat und verrät, wie alles ohne zu viel Aufwand schön sauber aussieht. Kurzversion: Flur aufräumen und...weiterlesen


13.12.2016

Von Hühnern und Hirschen

Nicht nur der Mai ist Hochsaison für Hochzeiten, auch die romantische Vorweihnachtszeit. Deshalb begegnet man derzeit in Großbritannien noch mehr „stags“ und „hens“ als sonst. Denn der Junggesellen- oder auch Junggesellinnenabschied hat dort tierische Namenspaten: Die Männer sind „Hirsche“ und die Frauen „Hennen“. Im ersten Fall kommt der Ausdruck wohl vom Hirschgeweih, das früher in feinen Häusern das sogenannte Herrenzimmer zierte und unter dem die Männer bei Brandy im Tabakqualm saßen. Dass...weiterlesen


02.12.2016

Nur nicht drängeln!

Ein Engländer, selbst wenn er allein ist, bildet eine ordentliche Ein-Mann-Schlange. Dieses Zitat von George Mikes, einem ziemlich witzigen britischen, aber aus Ungarn stammenden Autor, hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. Es stimmt aber immer noch. Schlangestehen ist in England eine hohe Kunst. Wer sie nicht beherrscht, gilt als Rüpel und bekommt die ganze Wucht des Volkszorns zu spüren – in Form schweigender Verachtung. Seit Jahren liest man in britischen Medien, es gehe bergab mit...weiterlesen


30.11.2016

Schottland feiert seinen Schutzheiligen

St. Andrew von Artus Wolffort

Die Schotten haben schon 2006 erreicht, wofür die Engländer immer noch kämpfen: Ihr  St. Andrew's Day am 30. November ist ein offizieller Feiertag (während der St. George's Day im April, dem englischen Kollegen gewidmet, ein ganz normaler Arbeitstag geblieben ist).  Da weht überall der blauweiße „Saltire“, da wird getanzt und manches Glas Whisky geleert. Für Schottland ist dies zugleich der Auftakt zu den Winterfesten – Weihnachten, Hogmanay (Silvester; im Norden fast ein wichtigeres...weiterlesen


29.11.2016

Cary Grant, Superstar aus Bristol

Gary Grant

Das englische Wort „suave“ ist wie geschaffen, um Cary Grant zu beschreiben: gutaussehend, weltmännisch, charmant, elegant, all das schwingt darin mit. Dies war das Image eines großen Hollywoodschauspielers, den viele für einen Amerikaner halten, der aber im englischen Bristol in bescheidenen Verhältnissen zur Welt gekommen war. Heute steht in Bristol eine Statue des großen Sohnes, die genauso aussieht, wie er für immer in Erinnerung bleibt, nämlich tadellos gekleidet und fast ein bisschen zu...weiterlesen


24.11.2016

Der Entertainer

Freddy Mercury Statue in Montreux, Switzerland

Die „schillernde Persönlichkeit“ ist ein Lieblingsbegriff der Journalisten, wenn sie einen Menschen nicht so recht einordnen können. Freddie Mercury hatte so viele Facetten und Talente, dass er dieses Klischee perfekt erfüllte. Vor einem Vierteljahrhundert, am 24. November 1991, ist er gestorben. Er wurde nur 45 Jahre alt. Der Mitbegründer und Sänger von „Queen“ war der geborene Entertainer, ein richtig guter Vokalist und begabter Songwriter, sehr extravertiert und glamourös auf der Bühne,...weiterlesen