Die englische Art

31.08.2017

Dianas 20. Todestag

Dianas 20. Todestag

Ein Telefonanruf von Freunden? Eine Durchsage im Radio? Der Fernseher? Viele Leute erinnern sich, wer oder was ihnen vor zwanzig Jahren die Nachricht von Dianas Tod übermittelt hat und was sie da gerade gemacht haben. Bei manchen Ereignissen ist das so, aber meist sind es solche von großer Tragweite. Der Unfall einer jungen Frau und Mutter, so traurig er auch ist, gehört eigentlich nicht in diese Kategorie. Würde man meinen. Was sich dann aber in den nächsten Tagen in Großbritannien...weiterlesen


23.08.2017

Kleine Geschichte der Teekanne

Kleine Geschichte der Teekanne

Was ist die wichtigste Eigenschaft einer englischen Teekanne? Sie muss „bottomless“ sein, bodenlos. Damit ist nicht etwa „undicht“ gemeint, sondern: Sie darf niemals leer werden. Und wenn doch, dann wird sofort für Nachschub gesorgt. Der „teapot“ an und für sich ist eine der wichtigsten Haushaltsgegenstände im Inselreich. Klar, viele Leute trinken auch direkt aus dem Becher, in den sie zuvor einen Teebeutel geworfen haben. Überhaupt machen die Briten ja weniger Aufhebens um ihr...weiterlesen


17.08.2017

Fundgrube „salvage yard“

Fundgrube „salvage yard

Ein neues Wohnhaus hat Vorteile, aber ein altes hat Stil. So denken viele Briten, deshalb steht das Renovieren historischer Gemäuer – vom Schlösschen bis zur Scheune – hoch im Kurs. Die Materialen, die dabei verwendet werden, dürfen zwar auch modern sein, was sich etwa bei Fenstern wegen der Energieeffizienz ja anbietet. Aber am allerschönsten sind doch historische Pflastersteine, Balken, Fliesen und Kacheln, Badewannen, Spülbecken, Kamine und und und … Wo findet man sowas? Ganz recht: im...weiterlesen


14.08.2017

Grüne Oasen

Grüne Oasen, Allotments, England

Frische Luft und frisches Gemüse, lebenswichtig nicht nur für Kinder, waren im 19. Jahrhundert in Arbeiterfamilien – die oft in schäbigen Mietwohnungen zusammengepfercht wohnten – Mangelware. Aus dieser Zeit stammt die Idee des Kleingartens, in Deutschland nach einem Leipziger Arzt auch „Schrebergarten“ genannt. Da Großbritannien Ursprungsland der Industriellen Revolution war, wundert es nicht, dass auch hier eine Kleingartenbewegung wuchs und gedieh. Die Parzellen, auf denen jeder Kohl, Lauch,...weiterlesen


11.08.2017

Enid Blytons 120.

Das Haus, in dem Enid Blyton von 1920-1924 gelebt hat.

Hanni und Nanni sind gerade mal wieder im Kino gewesen – es ist der vierte Spielfilm über die „hochnäsigen Zwillinge“, die im Internat alles doof finden wollen und sich dann doch so gut einleben. Die Originalgeschichte, die dem Film zugrunde liegt, darf man getrost zu den Kinderbuchklassikern zählen: Sie ist schon 1941 erschienen und wurde von Enid Blyton erdacht. Die englische Schriftstellerin, die unglaublich produktiv war und Generationen von Kindern mit ihren Büchern begleitet hat und...weiterlesen


25.07.2017

Wild schwimmen

„Wild swimming“ klingt nach ganz großem Abenteuer, nach Stromschnellen und Wasserfällen. In Wirklichkeit heißt es aber nur: draußen schwimmen, und zwar im Teich, See oder auch Fluss. Freibad zählt nicht. Ob das Baden im Meer unter „wild swimming“ fällt, darüber lässt sich streiten. Gängiger ist hier die Formulierung „swimming in the sea“ oder schön altmodisch „bathing“. Großbritannien hat so viele Flüsse, Bäche und Teiche, dass Wildschwimmer eigentlich reiche Auswahl haben. Allerdings sind,...weiterlesen


24.07.2017

Schottlands Route 66

„North Coast 500“ heißt eine Autoroute durch den gesamten Norden Schottlands, sie wird auch als die schottische „Route 66“ vermarktet. Die Zahl 500 bezieht sich auf die Länge von rund 500 Meilen, das sind gut 800 Kilometer …. wer die Strecke also einmal komplett abfahren möchte, muss Zeit einplanen, zumal viel zu besichtigen ist. Anders als das amerikanische Vorbild hat die North-Coast-Route den großen Vorteil, dass sie durchgehend befahrbar ist!
Start und Ziel ist Inverness, eine...weiterlesen