Die feine englische Art – The British Shop http://blog.the-british-shop.de Fri, 24 Jun 2016 12:10:09 +0000 de-DE hourly 1 THE BRITISH SHOP zum Brexit http://blog.the-british-shop.de/2016/06/the-british-shop-zum-brexit/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/the-british-shop-zum-brexit/#respond Fri, 24 Jun 2016 09:45:45 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3475 Weiterlesen ]]> THE BRITISH SHOP zum Thema BrexitWir bedauern sehr, dass Großbritannien aus der EU ausscheiden möchte. Welche Folgen diese Entscheidung langfristig hat, ist noch gar nicht absehbar.

Wir glauben aber, dass die freundschaftliche Verbundenheit mit den Menschen in Großbritannien nicht darunter leiden wird, ebenso wenig wie unsere Begeisterung für die feine englische Art, für die Geschichte, Kultur und für die Sehenswürdigkeiten Großbritanniens.

Wir von THE BRITISH SHOP werden unseren Kunden auch weiterhin mit großer Leidenschaft die schönsten und interessantesten Dinge aus England, Schottland, Wales und (Nord-)Irland anbieten und alles das, was „very British“ und typisch für Großbritannien ist.

Und auch für unsere Kunden wird sich nichts ändern.

Ganz unter dem Motto „Keep calm and have a cup of tea“ (Bleibe ruhig und gelassen und trinke eine Tasse Tee.)

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Stilvoll unterwegs http://blog.the-british-shop.de/2016/06/stilvoll-unterwegs/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/stilvoll-unterwegs/#respond Mon, 20 Jun 2016 10:14:10 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3462 Weiterlesen ]]> london underground, designWas hat Design mit Transport zu tun? Eine ganze Menge. Das Symbol für die Londoner Tube zum Beispiel, roter Kreis mit blauem Balken, wird erkannt, geschätzt und  leitet den Weg. Der dazugehörige Linienplan des U-Bahn-Netzes dient der Orientierung, sieht aber so gut aus, dass er zum Kultobjekt geworden ist. Die Transportmittel selbst, Züge und Busse, haben unzählige Fans, die mit der Kamera in der Hand an Gleisen und Straßen lauern. Um diese ganz besondere Ästhetik geht es in der  Ausstellung „Designology“ im London Transport Museum in Covent Garden.

Der sogenannte öffentliche Personennahverkehr hat – nicht nur – in London wahre Stilvorbilder hervorgebracht, angefangen von manchen U-Bahn-Stationen über liebevoll gestaltete Tickets bis hin zu den Fahrplänen, Automaten und Werbeplakaten. Im Trubel nimmt man sie nicht immer wahr, aber sie sind stets ein Spiegel des Zeitgeschmacks und gestalten auch heute die britische Hauptstadt maßgeblich mit. Die neue Ausstellung ergänzt den Bestand des sehr sehenswerten Museums und befasst sich nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit der Gegenwart und Zukunft. Im „pop-up“-Designstudio stehen Designer Rede und Antwort, und die Besucher können ihr eigenes Talent testen.

Anfang Juli in London? Dann schauen Sie beim zur Ausstellung gehörenden Festival „Transported by Design“ in der Regent Street vorbei. Da werden historische Busse, Kutschen, sogar ein „Tube“-Wagen von 1927 ausgestellt; der normale Verkehr bleibt ausgesperrt.   Mehr: www.ltmuseum.co.uk

London-Design – auch in unserem Sortiment

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Alles Schiebung! http://blog.the-british-shop.de/2016/06/alles-schiebung/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/alles-schiebung/#respond Thu, 16 Jun 2016 08:45:12 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3451 Weiterlesen ]]> Schiebefenster, LondonOb Sonne oder Regen: Der Blick ins Freie führt in Großbritannien oft durch ein Schiebefenster. Typisch sind mehrere kleine Scheiben, in weiß lackierte Metall- oder Holzrahmen gesetzt. Das Ganze lässt sich auf verschiedene Weise öffnen: Man schiebt die obere Scheibe runter oder die untere hoch. Oder man bewegt beide, so dass sie in der Mitte übereinander liegen und darüber und darunter je einen Spalt für die Frischluft lassen. Regnet es,  wird der Spalt einfach verkleinert. Genial!

Diese typisch britischen Fenster heißen „sash windows“, und wer sie erfunden hat, darüber lässt sich streiten. Klar ist, dass sie schon ab dem 17. Jahrhundert vor allem in England üblich wurden, was an zahlreichen historischen Bauten erkennbar ist.  Ein gewisser niederländischer Einfluss aus der Zeit Williams von Oranien wird dabei gewesen sein, denn auch in Holland findet sich diese Fensterform. In der „georgianischen“ Ära, dem 18. Jahrhundert, und auch im viktorianischen Zeitalter waren „sash windows“ sehr üblich. Die typischen Reihenhäuser in London und anderen Städten haben fast alle Schiebefenster, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügen – idealerweise in der klassischen Kombi „weißer Rahmen zu roter Ziegelfassade oder Sandstein“. Ein Jammer, wenn die Hauseigentümer sie gegen moderne Flügelfenster austauschen! Die Gebäude sehen trotz des relativ kleinen Eingriffs danach völlig anders aus und auf gewisse Weise „blind“.

Nun hat das Schiebefenster aber auch Nachteile. Zum einen kann man sich an manchem Riegel, der über die Jahre störrisch geworden ist, die Nägel abbrechen und sogar die Finger quetschen. Die Riegel sind meist aus Metall und rosten ein!  Zum anderen haben viele, viele wunderschöne „sash windows“ nur Einzelverglasung. Das ist natürlich überhaupt nicht mehr zeitgemäß und kostet viel Energie. Es gibt zwar Firmen, die sich auf die nachträgliche Doppelverglasung spezialisiert haben, was aber nicht ganz billig ist.  Und so halten viele Hausbesitzer an den alten Fenstern fest, zumal die extrem haltbar sind. Echte Wertarbeit! Aber auch Neubauten werden oft mit den nostalgischen Fenstern ausgestattet, die dann in der Regel bessere Energiewerte vorweisen können.

Die Schiebefenster findet man noch heute überall in Großbritannien, auch an älteren Schulen und Rathäusern und Pubs. Viele Hotels und Bed-and-Breakfast-Häuser haben noch oder wieder „sash windows“. Manche lassen sich aber nicht mehr öffnen, weil Klimaanlagen eingebaut wurden. Schade. Um ein solches Fenster in seiner ganzen Schönheit und Funktionalität bewundern zu können, muss man es schieben dürfen. Rauf, runter oder beides.

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Schaulaufen: Royal Ascot http://blog.the-british-shop.de/2016/06/schaulaufen-royal-ascot/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/schaulaufen-royal-ascot/#respond Tue, 14 Jun 2016 07:08:08 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3445 Weiterlesen ]]> Royal AscotBeim berühmtesten Pferderennen der Welt geht es, ganz klar, um Pferde. Und um Hüte. Manchmal hat der unbefangene Beobachter den Eindruck, dass die Hüte inzwischen sogar etwas wichtiger geworden sind als die edlen Tiere. Aber die Queen, die jedes Jahr beim „Royal Ascot“ (diesmal: 14. bis 18. Juni) mitfiebert, sieht das ganz bestimmt anders. Sie ist ein echter Fan.

Die Ascot-Pferderennbahn liegt in der Nähe von Windsor Castle. An jedem Tag des Rennens zieht die Königin mit feierlicher Prozession, in einer Kutsche sitzend, von ihrem Lieblingsschloss zur Rennbahn.  1711 von Queen Anne gegründet, war Royal Ascot von Anfang an „royal“. Dass auch Menschen ohne blaues Blut Zutritt haben, wurde ein knappes Jahrhundert später per Parlamentsbeschluss festgelegt. Und so kann theoretisch jeder und jede dabei sein, sofern man sich rechtzeitig die Tickets sichert. Nur das „Royal Enclosure“, der exklusivste Zuschauerbereich,  bleibt geladenen Gästen vorbehalten. Wer hier sitzen will – und das will natürlich so mancher Geldadelige sehr gern – braucht einen Bürgen, der ihm eine Bewerbung organisiert. Und dieser Bürge ist auch nicht irgendwer, sondern muss nachweislich mindestens vier Jahre lang selbst geladener Gast im Royal Enclosure gewesen sein. Also, nicht so leicht, in die feinen Kreise hineinzukommen, weder früher noch heute.

Hat man es denn geschafft, so ist ein strikter Dresscode zu beachten, der aber nur fürs Royal Enclosure gilt. Hier müssen die Damen schicke Kleider „of modest length“ tragen, also von sittsamer Länge. Keinen Mini! Hat das Kleid Träger, so sollen sie mindestens einen Inch breit sein, und trägerlos geht überhaupt nicht.  Der Hut spielt nicht nur am traditionellen „Ladies´ Day“ (das ist der Donnerstag, an dem auch das berühmte Rennen um den Gold Cup ausgetragen wird) im wahrsten Sinne des Wortes eine Hauptrolle. Er ist an allen Tagen Pflicht und muss eine gewisse Substanz haben, sogenannte „fascinators“ (Haarreifen mit Blümchen, Federn, Glitzerkram) sind unerwünscht! Die Herren tragen bitte „morning dress“, dazu gehören Gehrock, Weste und natürlich Krawatte. Und Schuhe nur in Schwarz, Gentlemen!

In der zweitbesten Zuschauerabteilung, die heute „Queen Anne“ heißt, sind die  Regeln schon lockerer, aber schicke Kleidung ist auf jeden Fall erwünscht. Hier ist auch der Faszinator erlaubt. Die Männer tragen Anzug. Und im „Windsor Enclosure“ gilt: Kein Dresscode, aber Slogan-T-Shirts oder „fancy dress“, also Verkleidungen wie im Karneval, sollen es nicht sein. Hier entstehen dann auch meist die Paparazzi-Fotos von Damen, die riesige Hüte zu winzigen Kleidern tragen und in Fünfzehn-Zentimeter-Absätzen über den Rasen stolpern. Aber die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer, das muss mal gesagt werden, ziehen sich passend sportlich-elegant an und kommen weder im Abendkleid noch in Shorts!

Die Rennen beim Royal Ascot sind hochkarätig und spannend (sonst würde die Queen, deren eigene Tiere schon mehrfach gesiegt haben, auch nicht kommen). Trotz des Glamours ist das Rennen auch ein viel beachtetes Sportereignis. Es gibt schöne Vollblüter zu bestaunen, und die Preisgelder liegen diesmal insgesamt bei über sechseinhalb Millionen Pfund.  Die Rennbahn von Ascot bietet aber neben der königlichen Variante noch eine ganze Reihe anderer Rennen an. Mehr: www.ascot.co.uk

Mit unseren Modetipps sind Sie nicht nur beim Royal Ascot gern gesehen!

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Hundegeschichten, Teil zwei – Der unsterbliche Bobby http://blog.the-british-shop.de/2016/06/hundegeschichten-teil-zwei-der-unsterbliche-bobby/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/hundegeschichten-teil-zwei-der-unsterbliche-bobby/#respond Wed, 08 Jun 2016 04:45:46 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3433 Weiterlesen ]]> Greyfriars BobbyTreuer Blick und treue Seele: „Greyfriars Bobby“, dem eine Bronzestatue vor dem Greyfriars-Friedhof in Edinburgh gewidmet ist, zählt zu den berühmtesten Hunden weltweit. Der Skyterrier soll im 19. Jahrhundert geschlagene 14 Jahre lang am Grabe seines Herrchens gewacht haben – ein Verhalten, von dem man bei Hunden ja immer wieder hört. Die Geschichte, die in Edinburgh die Runde machte, rührte eine adlige Dame so sehr, dass sie das Standbild in Auftrag gab. Heute glänzt Bobbys Nase allerdings mehr als je zu Lebzeiten: Angeblich bringt es Glück, sie zu reiben, und diese Chance will sich kein Tourist entgehen lassen. Der Denkmalschützer sieht das aber gar nicht gern.

Ob sich Bobbys Geschichte wirklich so zugetragen hat, wie sie erzählt wird, und wer genau das so lange betrauerte Herrchen war, darüber gehen die Meinungen auseinander. Angeblich gab es nämlich (mindestens) zwei „John Gray“ in der Gegend. Einer von ihnen ist nachweislich in Greyfriars Kirkyard begraben, und hier soll Bobby auch gewacht haben. Er wurde von dem Betreiber eines Lokals und anderen Anwohnern durchgefüttert. 1872 starb Bobby und wurde, da Tiere nicht auf dem Friedhof bestattet werden durften und dürfen, in der Nähe des Ausgangs begraben. Hier steht heute eine Gedenktafel und mahnt auch die Menschen zu ähnlicher Ergebenheit und Treue.
Die Statue, ein Jahr nach Bobbys Tod aufgestellt, stand ursprünglich auf einem Trinkbrunnen, der oben Wasser für Menschen und unten für Hunde spendierte. Eine nette Idee! Aber gut hundert Jahre später wurde der Trinkbrunnen aus Hygienegründen trocken gelegt und später umgebaut.

Bobby ist nicht nur in Edinburgh präsent, es gibt eine Disneyverfilmung seiner Geschichte von 1961, diverse Bücher und sogar ein Orchesterstück zu seinen Ehren! Ähnliche Geschichten von Hunden, die ihren Herrchen so treu ergeben waren oder ihnen sogar in den Tod folgten, gibt es viele. Diese Legenden sind fast so alt wie die Menschheit.

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Hundegeschichten, Teil eins http://blog.the-british-shop.de/2016/06/hundegeschichten-teil-eins/ http://blog.the-british-shop.de/2016/06/hundegeschichten-teil-eins/#respond Tue, 07 Jun 2016 08:14:36 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3435 Weiterlesen ]]> Pembroke Welsh CorgiZum runden Geburtstag der Queen, der zwar schon im April war, aber in den nächsten Wochen ausgiebig gefeiert wird, wollen wir einen treuen Begleiter Ihrer Majestät nicht unerwähnt lassen: den Corgi. Genauer, den Pembroke Welsh Corgi, eine kleine, kompakte und fröhliche Hunderasse. Elizabeth liebt diese Kerlchen seit ihrer Kindheit und hat im Lauf ihres langen Lebens Dutzende Corgis als Gefährten gehabt. Urmutter ist eine gewisse Susan, die sie zum 18. Geburtstag bekam und sogar auf Hochzeitsreise mitnahm.

Corgis zählen nach Angaben des (deutschen) Clubs für Britische Hütehunde zu den ältesten Hunderassen der Welt. Sie gelten als unkompliziert, aber willensstark und sehr charmant. Da sie früher zum Hüten von Kühen eingesetzt wurden, man bedenke den Größenunterschied, griffen sie zu einer unkonventionellen Methode: Sie kniffen mit den Zähnen in die weiche Stelle über dem Huf, um die ihnen Anvertrauten auf Trab zu bringen. Manchmal probieren sie dies auch bei Menschen, aber das Wadenbeißen lässt sich leicht aberziehen, beruhigen die Fachleute. Der Queen schnappt sicher keiner in die königlichen Waden! Allerdings ist bei Wikipedia (die Corgis der Queen haben einen eigenen Eintrag) nachzulesen, dass höfische Mitarbeiter schon das eine oder andere Mal gebissen worden sind…oh dear!

Im Olympiajahr 2012, bei dem verblüffenden Filmchen mit James Bond zur Eröffnungszeremonie, wurden Monty, Willow und Holly, drei königliche Favoriten, sogar Leinwand- und Fernsehstars. Nicht unerwähnt lassen wollen wir auch die Dorgis, eine Kreuzung mit Dackeln, die am Hofe der Queen erstmals gezüchtet wurden.

Bei uns sind Corgis nicht besonders verbreitet, laut dem Club für Britische Hütehunde werden in Deutschland pro Jahr nur 25 bis 30 Welpen geboren. Da fragt man sich doch, wieso? Freundlich, kinderlieb, von handlicher Größe, aber doch kein „Handtaschenhund“, von edlem Geblüt – da bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Falls Interesse besteht, hier geht´s zum Club für Britische Hütehunde: http://www.cfbrh.de/welsh-corgi-pembroke.html

Nicht nur für Corgis geeignet: Hundeartikel aus unserem Sortiment

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Herzlich willkommen! http://blog.the-british-shop.de/2016/05/herzlichwillkommen/ http://blog.the-british-shop.de/2016/05/herzlichwillkommen/#respond Mon, 30 May 2016 04:26:35 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3336 Weiterlesen ]]> Briten, Haustür, FarbenDer erste Eindruck zählt, und oft wird in Wohnzeitschriften darauf hingewiesen, dass der Flur ordentlich aussehen soll. Die Briten und auch die Iren legen aber mindestens ebenso großen Wert auf den Eingang selbst, spricht die Haustür. Jeder Tourist, der in Großbritannien auf Fotomotivsuche ist, landet früher oder später auch bei den Türen: bunt lackiert, glänzend, von einem Türklopfer verziert. Und obendrüber prangt ein kleines Fenster in Fächerform, das Oberlicht.

Eine Tür aus Kunststoff oder gar Alu wäre natürlich praktischer, aber wie sieht das denn aus zu den historischen Reihenhäuschen oder den Einzelhäusern, die – selbst, wenn sie neu sind – irgendwie altmodisch wirken? Also muss es Holz sein. Der Preis für dieses Stilbewusstsein: Die Türen müssen regelmäßig nachgestrichen werden. Wer es klassisch mag, lebt hinter dunkelgrün, marine, schwarz oder weiß lackierter Tür. Sattes Rot wirkt ebenfalls vornehm. Gerade bei Reihenhäusern sind aber auch fröhliche Pastellfarben sehr beliebt.

Der Türklopfer, oft in Löwenkopfform, hat heute eher Ziercharakter. Meistens (aber nicht immer) gibt es auch eine Klingel.

Auch an der Gestaltung des Eingangs lässt sich oft erkennen, in welcher Zeit das Haus gebaut wurde. Im 18. Jahrhundert, das nach den Königen „georgianisch“ heißt, waren Säulen rechts und links der Tür  große Mode, mal komplett, mal nur als Relief angedeutet und oft weiß abgesetzt. Anfang des 19. Jahrhunderts, im sogenannten „Regency“, wird die Gestaltung wieder etwas schlichter. In der viktorianischen Zeit kommen häufig Vordächer hinzu. Später finden sich auch Glaseinsätze im Jugendstil.

Wie auch immer die Tür aussieht, eine stilvolle Fußmatte ist ein Muss. Und direkt hinter der Haustür muss eigentlich ein Schirmständer stehen. Welcome to our home!

Britische Wohnaccessoires finden Sie auch in unserem Sortiment.

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Einfach klassisch: Croquet http://blog.the-british-shop.de/2016/05/einfach-klassisch-croquet/ http://blog.the-british-shop.de/2016/05/einfach-klassisch-croquet/#respond Mon, 23 May 2016 08:49:47 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3424 Weiterlesen ]]> Croquet-SpielEin Picknick, ein Glas Pimm´s und dann ein gepflegtes Croquet-Spiel: Englischer lässt sich ein sonniger Tag nicht zelebrieren! Das Rasenspiel mit den kleinen Torbögen, den Schlägern in Hammerform und den bunten Bällen ist ein echter Klassiker. Und obwohl es natürlich sehr fair und sportlich zugeht und nicht gemogelt wird, darf der Spieler ganz regelkonform die Bälle der Gegner wegeschubsen. Wie schön!

Croquet stammt, wie die Schreibweise vermuten lässt, ursprünglich aus Frankreich, hat aber schon im 17. Jahrhundert den Weg auf die Britischen Inseln gefunden. Die Verwandtschaft zu vielen anderen Spielen, von Boule bis Golf, ist unübersehbar. Richtig populär wurde es im frühen 19. Jahrhundert, zu Zeiten Jane Austens – man sieht sie förmlich vor sich, die Damen in weißen schmalen Kleidern und Strohhut, die Herren im Gehrock, wie sie auf gepflegtem Rasen Croquet spielen, und man hört ihr höfliches Geplauder und das Klackklack der Kugeln. Croquet eignet sich aber mindestens genauso gut für fröhliche Familiennachmittage, weil schon Kinder gut mitspielen können und Freude daran haben.

Übrigens heißt der Wimbledon-Veranstalter noch heute „All England Lawn Tennis and Croquet Club“, bei der Gründung 1868 sogar nur „All England Croquet Club“! Und es gibt auch nach wie vor einen Croquet-Rasen auf dem Vereinsgelände, auch wenn zugegebenermaßen Tennis inzwischen ein wenig die Überhand hat…
Noch ein Wort zur Aussprache: Bei Croquet spricht man das T eigentlich nicht mit, obwohl es auch die Schreibweise „Crocket“ gibt, und da ist es nicht stumm. Die Briten legen, im Gegensatz zu den Amerikanern, die Betonung auf die erste Silbe, also das O.

Ein Croquetspiel und weitere Gartenspiele finden Sie auch in unserem Sortiment…

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Im Freien feiern: Gartenparty, English style http://blog.the-british-shop.de/2016/05/im-freien-feiern-gartenparty-english-style/ http://blog.the-british-shop.de/2016/05/im-freien-feiern-gartenparty-english-style/#respond Thu, 19 May 2016 08:06:24 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3418 Weiterlesen ]]> Gartenparty, English styleLet´s celebrate! Wenn der Frühling und der Sommer – wie in Großbritannien – ein bisschen unzuverlässig sind, lassen sich Gartenpartys am besten spontan feiern. Mehrwöchige Vorbereitungen und Einladungen auf handgeschöpftem Büttenpapier haben fast immer Dauerregen zur Folge, das ist leider ein Naturgesetz. Deshalb: Zeigt der Blick in die Wetter-App Sonnenschein und Wärme, dann laden wir schnell alle ein, die Zeit haben, schmücken die Terrasse ländlich-lässig und servieren leckeres, aber schlichtes Essen.

Es mag manchen männlichen Gast schmerzen, aber Gartenpartys im englischen Stil kommen ohne Grill aus. Okay, auch auf der Insel wird im Sommer gezündelt, „barbecues“ sind üblicher als früher. Aber eigentlich ist der Brite an sich kein Griller, mehr ein Picknicker. Und deshalb gehören kleine Sandwiches, panierte Scotch Eggs, mit Wurstbrät gefüllte Sausage Rolls aus Blätterteig sowie Salate und Kuchen eher dazu als saftige Steaks und Bratwürstchen. Zu trinken gibt es natürlich Pimm´s, den typisch englischen Sommerdrink, außerdem Wein und Sekt, Bier, Limonade und Cordials aus Fruchtsirup, mit Sprudel aufgefüllt. Und Tee natürlich.

Die Deko ist ungekünstelt im Country-Stil und schnell gemacht. Trinkgläser oder Milchkrüge dienen als Vasen, gefüllt mit Schnittblumen aus dem Garten oder vom Händler. Derzeit könnten das Pfingstrosen sein oder Maiglöckchen (Vorsicht, wenn Kinder mitfeiern, Maiglöckchen sind giftig) oder auch Flieder, selbst vom Busch geschnitten. Später dann ländliche Rosen mit oder ohne Lavendel. Tischdecken, sofern man sie überhaupt verwenden will, sollen entweder schlicht weiß sein oder bunt und fröhlich mit Blumen- oder Obstmotiv. Schöne Holztische brauchen nicht unbedingt eine Decke, vielleicht eher Sets. Das Geschirr darf natürlich ruhig zusammengewürfelt sein, und Stehtische kommen immer gut an.

Unverzichtbares Accessoire einer englischen Gartenparty ist „bunting“ – eine Girlande aus bunten Wimpeln. Die gibt es fertig zu kaufen, man kann sie aber auch leicht selbst basteln aus Geschenkpapier oder Stoffresten. Alternativ: Lichterketten für den Abend, aus der Weihnachtskiste gekramt und unterstützt von Teelichtern in schlichten Gläsern. Droht doch Regen, kann man einen einfachen Pavillon aufbauen und ihn vornehm „marquee“ nennen.

Die Queen gibt übrigens jedes Jahr drei Gartenpartys in Buckingham Palace und eine im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh (dieses Jahr kommen noch weitere Festlichkeiten zum runden Geburtstag hinzu). Nicht selten regnet es, siehe oben, aber das tut der besonderen Atmosphäre sicher keinen Abbruch. Unsere Einladung ist bisher immer in der Post verloren gegangen, aber dem Vernehmen nach gibt es diverse Zelte, eins davon „royal“ für besonders wichtige Gäste, spezielle Teller mit Vertiefungen für die Teetasse, Sandwiches und winzige Kuchen und, mit Glück, ein Lächeln der Gastgeberin. Sie schreitet nämlich durch die Menge und wird selbst kaum zum Essen kommen. Das kriegen wir besser hin! Aber wir haben auch keine 7500 Gäste pro Party.

Pimm´s, Cordials und weitere wichtige Gartenparty-Accessoires finden Sie in unserem Sortiment.

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Ein Tag am Meer http://blog.the-british-shop.de/2016/05/ein-tag-am-meer/ http://blog.the-british-shop.de/2016/05/ein-tag-am-meer/#respond Tue, 10 May 2016 11:04:59 +0000 http://blog.the-british-shop.de/?p=3412 Weiterlesen ]]>
Saltburn Pier

Saltburn Pier

„Oh, I do love to be beside the seaside“: Dieser Hit, 1907 in England geschrieben, ist so aktuell wie eh und je. Am Strand, da sind wir doch alle gern! Weit hat es in Großbritannien keiner, maximal 114 Kilometer bis zur Küste. Die Konkurrenz der sonnensicheren Länder wie Spanien hat allerdings dazu geführt, dass Kurztrips oder Tagesausflüge heute üblicher sind als mehrwöchige Ferien in Brighton, Scarborough, Weymouth oder Southport. Schade, denn die britischen Badeorte haben ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Zwei Bauwerke gehören zu einem gelungenen „seaside resort“ dazu: erstens der Pier, und zweitens die Strandhütte. Piers, diese aufwendig verzierten Seebrücken, sind der Inbegriff englischer Strandferien (Wales hat aber auch welche). Meist noch in viktorianischer Zeit erbaut, mit Buden und Theatern bestückt, sind sie leider etwas in die Jahre gekommen, und manche – wie der Brighton West Pier – haben die Zeit nicht heil überstanden, sondern sind abgebrannt oder ins Meer gefallen oder beides. Aber es gibt noch eine ganze Reihe, die gut in Schuss sind. Uns gefällt besonders gut Cromer Pier in Norfolk, der sogar noch eine eigene Show zu bieten hat, ganz wie früher. Sehr schön sind auch Southwold Pier und der elegante Pier von Llandudno in Wales.

Strandhütten, auf Englisch „beach huts“, bilden das Pendant zum deutschen Strandkorb, stehen aber nicht im Sand, sondern meistens in Reihen oberhalb. Sie sind aus Holz, bunt lackiert, und dienen zum Aufbewahren von Eimerchen und Schaufel, Luftmatratze, Sonnenschirm, Handtüchern und dergleichen. Man kann aber auch darin sitzen, wenn der Wind bläst, sich aufwärmen und dabei Sandwiches kauen. Viele dieser Hütten sind heute sehr stilvoll im „shabby chic“ hergerichtet, was auch kein Wunder ist, da sie sehr teuer geworden sind und, ähnlich wie Kleingartengrundstücke, unter der Hand weitergereicht werden.

Wie sieht ein typischer Strandtag in Großbritannien aus? Er ist windig, ganz klar, und das Wasser ist frisch, aber – je nach Empfindlichkeit – im Sommer nicht zu kalt zum Baden. Die Briten sind eher robust und gehen auch jetzt schon rein. In den „rock pools“, von der Flut zurückgelassenen Meerwassertümpeln, suchen Kinder Muscheln und krabbelige Krebse und Quallen. Mittags gibt es Fish and Chips aus dem Papier, dazu Tee aus der Thermoskanne, als Dessert Vanilleeis mit „Flake“-Schokoriegel vom Eiswagen (das nennt sich ein „99“). Oder „Rock“, eine Zuckerstange mit Pfefferminzgeschmack, die ihren Namen verdient – sie ist wirklich steinhart. Im Sommer gucken die Kinder Kasperletheater, genannt „Punch and Judy Show“ oder erquengeln sich einen Ritt auf den Strandeseln, die allerdings aus Tierschutzgründen immer seltener geworden sind. Und bei Sonnenuntergang gönnt man sich ein Bier oder einen „Gin and Tonic“ (nicht: Gin Tonic) an der Strandpromenade. A perfect day!

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