Frühlingsgefühle, leicht verfrüht

fruehilungsfruehDer Frühling naht zwar, trotzdem hat es neulich geschneit in der nordenglischen Stadt Manchester. Was die feierfreudige Jugend aber nicht davon abhielt, sich zu kleiden wie im Hochsommer. Dieses sehr britische Phänomen begegnet uns immer wieder: Sandaletten, Spaghettiträger und Minirock bei Minusgraden, die Jungs im T-Shirt. So steht man abends an vorm Club, je nach Laune des Türstehers gern auch länger.

Wieso frieren manche Briten und vor allem Britinnen überhaupt nicht, während unsereins sich in Mantel, Schal und Mütze hüllt und trotzdem mit den Zähnen klappert? Zwei mögliche Erklärungen fallen spontan ein. Erstens: Sie frieren doch, aber die Eitelkeit ist größer als das Unwohlsein. Außerdem spart man so das Geld für die Garderobe. Zweitens: Sie sind einfach abgehärtet. Denn obwohl heute auch in Großbritannien und Irland Zentralheizungen gang und gäbe sind (das war bis in die 1980er Jahre noch anders!), zuckt der Brite an sich nur mit den Achseln, wenn es kalt wird. An manchen feinen Schulen dürfen die Jungs noch heute bis zu einem gewissen Alter nicht mit langen Hosen in die Schule kommen, sondern nur in Shorts – auch im Winter! Strumpfhosen ziehen sie natürlich nicht drunter, das wäre unmännlich. Dann frieren sie halt. Schulsport findet bei jedem Wetter im Freien statt, ab April wird auch im Freien geschwommen. Wer so aufwächst, der ist nicht zimperlich. Forschungen haben ja auch ergeben, dass man sich tatsächlich gegen Kälte abhärten kann, nur gegen Nässe nicht – die macht auf Dauer krank.

Also nehmen wir uns vor, mehr nach draußen zu gehen und ebenfalls etwas robuster zu werden. Aber der Pulli bleibt an!

Frühlingshafte Mode, die trotzdem warm hält, finden Sie in unserem Sortiment. Und auch schicke Kleidung gegen Nässe.

Kilner bei THE BRITISH SHOP

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