Die feine englische Art

16.02.2017

Royale Roben, Teil eins

Auch zwei Jahrzehnte nach ihrem Tod ist Diana, die Prinzessin von Wales, unvergessen – nicht nur, aber auch als Stilvorbild. Denn sie hatte ein ganz eigenes Gespür für Mode und das, was ihr gut zu Gesicht stand. Viele ihrer Abendroben und Alltagskleider wirken zeitlos und sind Teil der kollektiven Erinnerung geworden. Kensington Palace in London widmet seiner ehemaligen Bewohnerin ab 24. Februar eine neue Ausstellung: „Diana: Her Fashion Story“, ihre Modegeschichte. Gezeigt werden Kleider aus...weiterlesen


14.02.2017

Die Sprache der Liebe

Der Valentinstag bietet willkommene Gelegenheit, der oder dem Liebsten mal wieder zu sagen: Ich liebe dich. Die übrigen 364 Tage im Jahr sind aber auch dafür geeignet. Man kann es ja eigentlich nicht oft genug aussprechen oder hören…aber manchen Menschen kommt es schwer über die Lippen. In Großbritannien wird der Valentinstag schon seit dem Mittelalter gefeiert (anders als bei uns). Und obwohl die Briten ja als eher spröde und zurückhaltend gelten, haben sie eine Vielzahl von Ausdrücken für...weiterlesen


09.02.2017

Die haben einen Spleen!

Engländer, so sagt man, sind spleenig. Oder: Sie haben einen Spleen. Gemeint ist, dass sie leicht verrückte Angewohnheiten haben. Zum Beispiel ziehen sie sich bei Kälte nicht warm an, manche gehen sogar im Winter im Meer baden. Sie träufeln Essig auf ihre Pommes, spielen kostümiert historische Schlachten nach, stehen mit Inbrunst Schlange und so weiter und so fort. Hierzu ist zweierlei zu sagen: Erstens sind das natürlich alles Klischees, ist ja klar (aber, wie immer, nicht völlig ohne wahren...weiterlesen


07.02.2017

Hutgeschichten: Hoch hinaus

Wer trägt heute noch Zylinder? Der hohe Hut, der in England erfundene „top hat“, krönte im viktorianischen Zeitalter den Kopf jedes Bürgers, der sich einen leisten konnte. Aber auch heute noch ist das seltsame Kleidungsstück in Großbritannien bei bestimmten Anlässen und Zeremonien üblich, etwa beim Pferderennen Royal Ascot oder als Teil der Schuluniform in Eton. Bei Hochzeiten, die vor allem in England oft sehr aufwendig gefeiert werden, kommen männliche Gäste ebenfalls noch im Zylinder,...weiterlesen


06.02.2017

Wir feiern den Yorkshire Pudding

Der erste Sonntag im Februar, diesmal also der 5., ist Yorkshire Pudding Day. Wer ihn ausgerufen hat, können wir Ihnen leider auch nicht sagen, aber ganz klar verdient ein solch beliebtes, traditionelles und typisch englisches Gericht einen eigenen Feiertag! Der Pudding, der eigentlich ein Pfannkuchen ist, gehört beim Sunday Lunch unbedingt zum Roastbeef, mindestens ein Exemplar, besser zwei. Yorkshire Pudding ist im Idealfall fluffig und knusprig und – da er nach dem Backen wieder ein bisschen...weiterlesen


02.02.2017

Stadtmenschen, Teil drei: Die Brummies

„Brummie“, das klingt so gemütlich. Es kommt von „Brum“, dem Spitznamen Birminghams. Diese Stadt im mittleren Westen ist die zweitgrößte nach London und war früher ein Zentrum der Industrie, vor allem der Metallindustrie. Die Einheimischen nennen sich Brummies und sprechen auch Brummie und, ja, sie sind gemütlich. Ihr Dialekt wird allerdings mitunter als der unattraktivste des Landes und als besonders schwer verständlich gescholten. Wir sagen: Das ist sehr ungerecht! Wer sich selbst ein Bild...weiterlesen


31.01.2017

Frühstück ist fertig!

Das ist ja ärgerlich: Da freut sich der Mensch wie jedes Jahr auf die britische „Breakfast Week“ Ende Januar und würde sie gern mitfeiern – und dann fällt sie einfach aus. Die Leute, die dieses Ereignis seit dem Jahr 2000 organisieren, haben sich für 2017 umentschieden und wollen stattdessen das ganze Jahr über „breakfast“ und seine Bedeutung thematisieren, ganz ohne Events und Kampagnen. Na gut, sie müssen es wissen. Dann feiern wir unsere britische Frühstückswoche eben ganz privat…und laden...weiterlesen